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  • 20 Jun 2019
    Immobilienpreisspiegel 2019:
    Immobilienpreisspiegel 2019:

    Wer in ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück investieren möchte, erkundigt sich vor dem Verkauf unter anderem über die aktuellen Immobilienpreise, die Wohnungsmarktsituation, den Marktwert der Immobilie und über die Finanzierungskonditionen. Der Online-Immobilienpreisspiegel 2019, herausgegeben von der LBS, bietet einen guten Überblick über die Wohnungssituation in Deutschland. Eigentümer oder auch Interessenten können hier die Preise für Eigenheime, Eigentumswohnungen und Bauland in über eintausend Städten, Stadtteilen und Gemeinden miteinander vergleichen und die Suche durch Such- und Filterfunktionen spezialisieren. 

     

    Außerdem stehen Nutzern zahlreiche Informationen zu relevanten gesamtwirtschaftlichen Themen des Immobilienmarkts zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung von Einkommen und Sparquote, Statistiken über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt in einem Zehn-Jahres-Zeitraum, sowie Analysen zur Bautätigkeit und zum Wohnungs- und Vermögensbestand. Auch Veränderungsraten zu den Vorjahren können eingesehen werden. 

     

    Die benutzerfreundliche Oberfläche des Online-Immobilienpreisspiegel 2019 ermöglicht Nutzern eine übersichtliche und leicht zu bedienende Preisrecherche. Mit einer Zoom- oder einer Mouse-Over-Funktion über eine Deutschlandkarte gelangen Nutzer schnell zu Immobilieninformationen in den jeweiligen Bundesländern oder Städten. Die Grafiken und Textbeschreibungen stehen zum Download zur Verfügung. Nutzer, die sich für eine Printversion des Immobilienspiegels interessieren, können die Broschüre „Markt für Wohnimmobilien“ auf der Internetseite der LBS bestellen.

     

    Quelle: LBS 

    © photodune.net

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  • 19 Jun 2019
    Neuer Trend: Aluminiumfensterrahmen:
    Neuer Trend: Aluminiumfensterrahmen:

    Hochwertige Aluminiumfenster sind der neue Trend in der modernen Wohnarchitektur. Nicht nur in puncto Optik überzeugen die neuwertigen, ganz aus Aluminium bestehenden Fensterrahmen, sondern garantieren auch einen hohen Wärmeschutz. Mittels eines fortschrittlichen Produktionsverfahrens werden die Aluminiumrahmen mit einer Isolationsschicht gefüllt, die die Wärmeleitfähigkeit verringert. Somit ist der Wärmeschutz der Aluminiumfenster mit dem von Holz- oder Kunststofffenstern zu vergleichen. Auch im Bereich Schall- und Einbruchschutz gibt es kaum Unterschiede.

     

    Im Vergleich zu Holz und Kunststoff punktet Aluminium mit einer hohen Langlebigkeit, Rost- und Brennschutz und leichter Pflege. Für die Reinigung reichen ein weicher Lappen oder Schwamm, warmes Wasser und neutrale Haushaltsreinigern aus, um den Fensterrahmen zu Glanz zu verhelfen. Neben der Verwendung von Aluminiumfenstern in moderner Architektur, sind sie aufgrund ihres leichten Gewichts auch bei Altbausanierungen äußerst beliebt. Wem die metallene Optik nicht gefällt, kann zwischen pulverbeschichteten Aluminiumfensterrahmen in unterschiedlichen Farben und Optiken wählen.

     

    Im Vergleich zu Holz-, und Kunststoffprofilen sind Aluminiumfensterrahmen verhältnismäßig preisintensiv. Käufer die sich für eine besondere Oberfläche, wie Holzoptik, Farbe oder Dekor entschieden, müssen zusätzlich mehr bezahlen. Jedoch gibt es die Möglichkeit, eine Mischform zu wählen. Für die optimale Funktionalität, Witterungsbeständigkeit und Stabilität werden Aluminiumfensterrahmen im äußeren Bereich verwendet, im Inneren können zum Beispiel günstigere Holzrahmen verwendet werden, die eine gemütliche Atmosphäre kreieren.

     

    Quelle: Immowelt AG © photodune.net

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  • 18 Jun 2019
    Wärmepumpe ist das meist eingesetzte Heizsystem im Neubau:
    Wärmepumpe ist das meist eingesetzte Heizsystem im Neubau:

    Laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes für den Bundesverband Wärmepumpe e.V. (BWP) ist die Wärmepumpe im Jahr 2018 zum zweiten Mal in Folge Spitzenreiter der Heizsysteme in genehmigten Neubau Wohngebäuden. Gleichzeitig überholt die Wärmepumpe im Vergleich zum Vorjahr auch zum ersten Mal den fossilen Energieträger Gas in allen genehmigten Neubaugebäuden.

     

    Von den im Jahre 117.869 genehmigten Wohngebäuden wurden 51.527 Gebäude, sprich 43,7 Prozent mit Wärmepumpen ausgestattet, wohingegen 41 Prozent der Neubaugebäude mit Gas und 15,3 Prozent durch andere Energieträger wie Fernwärme, Holz, Öl, Strom, Solarthermie und Biogas beheizt werden. Im Vergleich dazu waren im Jahre 2014 nur 30,3 Prozent der Neubauwohngebäude mit Wärmepumpen ausgestattet. Auch in der Betrachtung aller genehmigten Gebäude, sprich auch Nichtbaugebäuden, nimmt die Wärmepumpe im Jahre 2018 mit 37,6 Prozent die Spitzenposition ein. Experten prognostizieren auch in den kommenden Jahren einen Aufwärtstrend der erneuerbaren Energieträger und ernennen die Wärmepumpe zum Standardheizsystem im Neubau.

     

    Doch um die Wärmewende im Neubau weiter auszubauen und veraltete fossile Energieträger in Bestandsgebäuden auszutauschen, bedarf es laut BWP einem von der Bundesregierung beschlossenen Gebäudeenergiegesetz. Nur so kann ein Technologiewechsel erfolgen und eine echte Energiewende vollzogen werden. Auch wenn die technischen Lösungen für den Einbau von energieschonenden Wärmepumpen vorhanden sind, mangelt es immer noch an einem ansprechenden Energiepreisgefüge. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern wie Erdgas und Heizöl, ist die gewonnene Energie durch den Einsatz einer Wärmepumpe preisintensiver.

     

    Quelle: BWP

     

     

    © photodune.net

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  • 17 Jun 2019
    Urteil: Vermieter darf Rauchmelder eigenständig anbringen:
    Urteil: Vermieter darf Rauchmelder eigenständig anbringen:

    In einem Rechtsstreit vor dem Amtsgericht München (AZ 432 C 6439/18) klagt ein Eigentümer eines Reihenhauses die Mieter seiner Eigentumswohnung an, da diese ihm den Zugang zu der Wohnung für den Einbau von Rauchmeldern verweigern. Trotz mehrfacher Aufforderungen und der Option, die Mieter können ebenfalls eine Fachfirma mit dem Einbau auf eigene Kosten beauftragen, lehnen die Mieter den Zugang zu der Wohnung weiterhin ab. Ferner sind sie der Meinung, der Vermieter müsse die Kosten der Fachfirma selbst tragen. Außerdem äußern sie ihren Unmut darüber, dass aufgrund von anhaltenden Streitigkeiten mit dem Vermieter für sie Lebensgefahr bestehe, denn der Vermieter habe im Jahre 2005 eine „Morddrohung“ auf ihrem Anrufbeantworter hinterlassen. 

     

    Das Amtsgericht gibt dem Kläger Recht und fordert die Mieter dazu auf, dem Vermieter mit einer einwöchigen Vorankündigung in der Zeit von montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr in allen als Schlaf-, Wohn- und Kinderzimmer genutzten Räumen, sowie in die zu diesen Zimmer führenden Fluren Zutritt zu gewährleisten um Rauchmelder anzubringen. Ob der Vermieter diese eigenständig anbringt oder eine Fachfirma damit beauftragt, bleibt ihm überlassen, denn Mieter sind dazu verpflichtet, sowohl die durch den Vermieter beauftragten Handwerker als auch von dem Vermieter selbst durchzuführende Maßnahmen zu dulden. Gerade das Anbringen von Rauchmeldern ist nach Art. 46 Abs. 4 BayBO eine gesetzliche Verpflichtung des Vermieters, die die Sicherheit der Mietsache und der Mieter erhöht. 

     

    Auch die angebliche Morddrohung wurde vom Amtsgericht München nicht als solche angesehen, da ein in Aussicht gestelltes Verbrechen aus dieser noch nicht einmal ansatzweise ersichtlich ist und die bereits lange zurückliegende Nachricht an Präsenz verloren hat.

     

    Quelle: Amtsgericht München

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  • 14 Jun 2019
    Information 2.0: Digitales Brett im Hausflur:
    Information 2.0: Digitales Brett im Hausflur:

    Eigentümer eines Wohnkomplexes können den Mehrwert ihrer Immobilie und die Zufriedenheit und Kommunikation der Mieter erhöhen, indem sie ein digitales Brett im Hausflur anbringen. Ob Informationen zur Hausordnung oder Tipps zur Energieversorgung, ein digitales Brett informiert seine Mieter in Echtzeit.

     

    Auch Informationen wie der Wetterbericht und Nachrichten, sowie Sperrmülltermine, Reparaturmeldungen oder Reinigungsnachweise der Reinigungsfirma können von dem Wohnungsunternehmen nach Belieben zur Verfügung gestellt werden. Die Besonderheit eines digitalen Brettes ist außerdem die Möglichkeit zur Kommunikation und Interaktion mit anderen Mietern oder mit dem Vermieter direkt. Somit kann zum Beispiel ein Schadensfall direkt aus dem Treppenhaus gemeldet werden oder Mieter können mit der „Mieter zu Mieter“ Funktion direkt miteinander kommunizieren und sich darüber informieren, wann die nächste Feier oder ein Auszug ansteht.

     

    Durch die Touchfunktion ist die Bedienung des digitalen Brettes leicht zu bedienen. Auch Wohnungsgemeinschaften profitieren von dem digitalen Brett, denn durch die Online-Verwaltung werden Kosten eingespart und der Zeitaufwand verringert, da Papieraushänge im Hausflur nicht mehr notwendig sind. Soll eine Information oder eine Nachricht an mehrere Wohnkomplexe versendet werden, kann dies leicht in dem System eingestellt werden. Das Wohnungsunternehmen entscheidet darüber, welche Inhalte online gestellt werden und sorgt stets für aktuelle Informationen für die richtige Zielgruppe. Zusätzlich ist ein digitales Brett in einem Treppenhaus optisch viel ansprechender, als die Zettelwirtschaft eines schwarzen Brettes mit oftmals veralteten Informationen.

     

    Quelle: Vermieter Ratgeber

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  • 13 Jun 2019
    Sinkende Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser:
    Sinkende Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser:

    Laut einer Berechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden von Januar bis März 2019 2,8 Prozent weniger Baugenehmigungen für den Neubau vergeben als im ersten Quartal 2018. Vor allem im Bereich Mehrfamilienhäuser gingen Baugenehmigungen deutschlandweit stark zurück. Einzig Thüringen kann einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) sowie die Wohnungswirtschaft zeigen sich alarmiert. Mit dieser rückläufigen Entwicklung vergrößert sich das Problem des Wohnungsmangels und des bezahlbaren Wohnraums.

     

    Der BFW fordert die Politik dazu auf, dem Problem in der Wohnungspolitik entgegenzusteuern und den Fokus nicht weiterhin auf das Mietrecht und einer Verschärfung und Verlängerung der Mietpreisbremse, sondern auf den Neubau, vor allen von Mehrfamilienhäusern, zu legen. Denn im Vergleich zum Vorjahr sind die Baugenehmigungen im Bereich Mehrfamilienhaus um 4,4 Prozent und im Bereich Zweifamilienhaus um 4 Prozent gefallen. Einzig die Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser sind um 2,3 Prozent gestiegen, was jedoch das Problem des Wohnungsmangels in Großstädten und Ballungszentren nicht behebt.

     

    Auch der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW bemängelt den Rückgang der Baugenehmigungen und fordert die Politik dazu auf, Bedingungen und Maßnahmen für den Wohnungsneubau zu schaffen. Dazu gehören beispielsweise neben der Erhöhung der Genehmigungskapazitäten in Ämtern und eines Planungs- und Baubeschleunigungsgesetzes auch eine Genehmigung für den einheitlichen Typenbau von Wohnungseinheiten durch serielle und modulare Bauweisen. Ebenso sind dauerhafte steuerliche Verbesserungen für den Wohnungsbau, eine aktive Liegenschafts- und Bodenpolitik sowie die Vergabe von Grundstücken nach dem Konzeptprinzip und nicht nach dem Höchstangebot notwendig.

     

    Quelle: BFW und GdW

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  • 12 Jun 2019
    Wichtig: Bauherren-Haftpflichtversicherung vor Baubeginn:
    Wichtig: Bauherren-Haftpflichtversicherung vor Baubeginn:

    Bauherren sind verantwortlich für alles, was auf dem Bau passiert. Deshalb schließen viele Bauherren vor Baubeginn eine Bauherren-Haftpflichtversicherung, auch Bauwesenversicherung genannt, ab.  Damit sind sie gegen unvorhersehbare Schäden, die aufgrund von Unwetter oder Vandalismus entstehen können oder gegen Konstruktions- und Materialfehler versichert. Die Bauherren-Haftpflichtversicherung  kann zusätzlich um den Schutz vor Feuer und gegen Diebstahl ergänzt werden. 

     

    Reißt ein Unwetter das Mauerwerk ein oder kommt es zu Wasserschäden im Sinne von Elemantarschäden wie zum Beispiel eine Unterspülung des Rohbaus durch Hochwasser, greift die Versicherung. Auch Schäden am Rohbau, die mutwillig durch Randalierer entstanden sind oder Schäden von Bös- und Fahrlässigkeit der Handwerksfirmen, sind versichert. Bei Brand oder einer Explosion greift jedoch nur eine zusätzliche Feuerrohrbauversicherung. Auch beim Thema Diebstahlschutz sollten Bauherren sich vor Baubeginn zusätzlich versichern und dabei beachten, dass sich der Versicherungsschutz bei Diebstahl nur auf bereits verbaute Materialien und Baustoffe bezieht. Somit sind Werkzeuge von Handwerkern und Materialien des Bauherrn, wie zum Beispiel Dachziegel, Balken und Metall nicht mit der Bauleistungsversicherung abgedeckt und müssen deshalb gesondert geschützt werden.

     

    Die Kosten für eine Versicherung richten sich nach der Bausumme und werden durch einen Kostenvoranschlag bestimmt. Sollte sich die Bausumme erhöhen, muss die Versicherung unmittelbar darüber in Kenntnis gesetzt werden. In der Regel verlangen Versicherer 0,15 bis 0,2 Prozent der Summe der Baukosten. Kommt eine Diebstahlversicherung dazu, erhöhen sich diese auf 0,25 bis 0,5 Prozent.

     

    Quelle: Hausjournal 

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  • 11 Jun 2019
    Nachfrage nach Solaranlagen steigt:
    Nachfrage nach Solaranlagen steigt:

    Laut einer gemeinsamen Erhebung der Solar- und Heizungsindustrie ist die Nachfrage nach Solaranlagen zur Wärmeerzeugung seit Herbst letzten Jahres stark angestiegen. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) deutet dies als ein klares Zeichen steigenden Klimabewusstseins in der Bevölkerung. In einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov Deutschland GmbH sprachen sich 66 Prozent der über 2000 Befragten für die komplette oder teilweise Verwendung von erneuerbaren Energien bei der Sanierung oder dem Austausch ihrer Heizung aus. Nur 20 Prozent waren dagegen.

     

    Doch trotz des steigenden Umweltbewusstseins in der Bevölkerung und der Bereitschaft zur Verwendung von erneuerbaren Energien, hat die Bundesregierung bisher versäumt, die eigenen gesteckten Ziele des Klimaschutzplans im Wärme- und Gebäudesektor zu erreichen. Dies bemängelt der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. und fordert die Bundesregierung dazu auf, wirksame Maßnahmen und Strategien zur Vervielfältigung und Nutzung von erneuerbaren Energien im Solarwärme, Raum-, Prozess- und Fernwärmesektor zu ergreifen.

     

    Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. verlangt attraktive Förderangebote und gesetzliche Mindeststandards für den Einsatz von erneuerbaren Energien im Wärme- und Gebäudesektor, sowie einen sozial abgefederten CO2-Preis. Die Ausstattung der Haushalte für den Gebrauch von Solarenergie und erneuerbaren Energien soll nicht nur in Neubauten realisiert werden, sondern auch in Bestandsimmobilien müssen veraltete Heizungen ausgetauscht bzw. saniert werden. Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas verringern Solarwärmeanlagen den Ausstoß von klimaschädlichen Emissionen und senken die Kosten.

     

    Quelle: BSW

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  • 10 Jun 2019
    Urteil Eigenbedarfskündigung: BGH hebt zwei Urteile auf:
    Urteil Eigenbedarfskündigung: BGH hebt zwei Urteile auf:

    Der für das Wohnraummietrecht zuständige Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat zwei bereits gefällte Urteile bezüglich Eigenbedarfskündigungen aufgehoben und die Sache zur weiteren Sachaufklärung an die Gerichte zurückverwiesen. Diese müssen hinsichtlich der Härtefallklausel (§ 574 Abs. 1 und Abs. 2 BGB) von den Gerichten noch einmal genau geprüft werden. 

     

    Im ersten Fall (AZ VIII ZR 180/18) wurde einer über 80jährigen Mieterin, die seit 1974 in einer Dreizimmerwohnung in Berlin lebt, das Mietverhältnis vom neuen Eigentümer aufgrund von Eigenbedarf gekündigt. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen zwei kleinen Kindern möchte der neue Eigentümer in seine im Jahre 2015 erworbene Wohnung einziehen. Zwar haben das Amts- und Landgericht nach § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB die Eigenbedarfskündigung des Klägers für wirksam erachtet, jedoch hat das Berufungsgericht die Räumungsklage aufgrund des hohen Alters der Mieterin, ihrer Demenzerkrankung, sowie der mit ihrer langen Mietdauer zusammenhängenden Verwurzelung und der Schwierigkeit, neuen und bezahlbaren Wohnraum in Berlin zu finden, abgewiesen. Diese Entscheidung muss noch einmal geprüft werden, denn das Berufungsgericht hat versäumt, ein Gutachten eines Sachverständigen in Bezug auf die Härtefallabwägung (§ 574 BGB) einzuholen. Gleichzeitig wurde dem Erlangungsinteresse des Klägers unzureichendes Gewicht beigemessen.

     

    Im zweiten Fall (AZ VIII ZR 167/17) hat das Berufungsgericht dem Kläger und somit der Vermieterseite zugestimmt und die Wirksamkeit der Eigenbedarfskündigung bejaht, ohne ebenfalls ein Sachverständigengutachten bezüglich des Gesundheitszustandes der Beklagten einzuholen. Da in beiden Fällen sowohl auf Vermieter- als auch auf Mieterseite grundrechtlich geschützte Belange (Eigentum und Gesundheit) betroffen sind, ist sowohl eine umfassende Aufklärung des Sachverhalts (Sachverständigengutachten) als auch eine sorgfältige Abwägung aller Belange unumgänglich. 

     

    Quelle: BGH

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  • 07 Jun 2019
    Neuer Ratgeber:
    Neuer Ratgeber:

    Die Stiftung Warentest hat einen neuen Ratgeber mit dem Titel „Das Vermieter-Set“ rausgebracht. Das 176-seitige Buch richtet sich an private Kleinvermieter und gibt Auskunft zu allen Fragen, sowie Aufgaben, Rechten und Pflichten eines Vermieters. Von der Suche nach einem geeigneten Mieter bis zum Auszug, enthält der Ratgeber umfangreiche Anleitungen und rechtssichere Informationen rund um das Thema Vermietung. Fragen zur Nebenkostenabrechnung oder zu Schönheitsreparaturen werden genauso beantwortet wie Fragen zum Mietvertrag oder Mieterhöhung. Auch für unerwartete Probleme, was zum Beispiel zu tun ist, wenn der Mieter seine Miete nicht bezahlt, finden Leser einen geeigneten Leitfaden zur Problemlösung. 

     

    Der Ratgeber bietet einen Rundum-Service und stellt wichtige Formulare und Verträge zum Heraustrennen und Ausfüllen bereit. So finden Vermieter sowohl Vordrucke für eine Nebenkostenabrechnung oder ein Übergabeprotokoll, als auch Formulare für Mietverträge oder Kündigungsschreiben. Mieterselbstauskünfte und vorformulierte Mahnbriefe sind ebenfalls in dem „Vermieter-Set“ mit inbegriffen. Zusätzlich werden selbstrechnende Formulare zum Herunterladen bereitgestellt, die vor allem bei einer Nebenkostenabrechnung eine große Hilfestellung und Arbeitserleichterung sind. 

     

    Der Ratgeber kostet 16,90 Euro und ist im Handel erhältlich oder kann bei der Stiftung Warentest online bestellt werden. 

     

    Quelle: Stiftung Warentest

      © fotolia.de / wladi

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  • 06 Jun 2019
    Studie: Wer baut Deutschland?:
    Studie: Wer baut Deutschland?:

    Um die aktuellen Tendenzen im Bereich Wohnungsbau in Deutschland zu untersuchen, hat das Verbändebündnis Wohnungsbau die Prognos AG damit beauftragt, eine Studie zum Thema „Wer baut Deutschland?“ durchzuführen. Sieben weitere Organisationen und Verbände aus der Bau- und Immobilienbranche haben sich dem Verbändebündnis Wohnungsbau angeschlossen, unter anderem der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Die Studie wurde im Mai 2019 im Rahmen des „11. Wohnungsbau-Tages“ vorgestellt.

     

    Mit der Studie hat das Verbändebündnis Wohnungsbau nachgewiesen, dass es in Deutschland zu wenige und zu teure Wohnungen gibt und dass ein großer Teil der Wohnungen zu weit weg von den Ballungszentren gebaut wird. Um den untersuchten Problemen entgegenzuwirken, hat das Verbändebündnis Wohnungsbau einen 10-Punkte-Plan entwickelt. Dieser soll sowohl zu mehr Quantität, als auch mehr Qualität im Wohnungsbau führen. Die zehn Handlungsempfehlungen richten sich an Bund, Länder und Kommunen. 

     

    Neben der Bereitstellung von mehr Bauland, der Förderung von Sozialwohnungsbau und Aufstockung des Personals in Verwaltungen für schnellere Baugenehmigungsentscheidungen soll auch mehr Transparenz im Bereich Konzeptvergaben geschaffen werden. Außerdem sollen mehr Kostenkontrollen in der Gesetzesgebung dafür sorgen, dass die stetig steigende Preisentwicklung von Baukosten beaufsichtigt werden kann. Auch der Ausbau der Digitalisierung in der Baubranche ist eine Handlungsempfehlung des 10-Punkte-Plans. Für den Wohnungsbau außerhalb der Ballungszentren empfiehlt sich ein intensiver Austausch und Ausbau von Stadt-Umland-Kooperationen. Der Ausbau und die Schaffung von Infrastruktur muss mehr gefördert werden.

     

    Quelle: Verbändebündnis Wohnungsbau

      © fotolia.de

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  • 05 Jun 2019
    Mehr Wohnfläche durch Hausanbau:
    Mehr Wohnfläche durch Hausanbau:

    Ob für den Eigenbedarf, weil Nachwuchs ansteht oder zur Vermietung - manchmal reicht der Wohnraum in den eigenen vier Wänden nicht aus. Deshalb denken einige Eigentümer über die Vergrößerung ihres Hauses nach. Manche möchten den Dachboden ausbauen, andere eine ganze Etage. Wer es noch größer haben möchte, kann mit einer Außentreppe sogar eine Einliegerwohnung dazu gewinnen. Obwohl der Ausbau eines Hauses günstiger ist, als ein Neubau, ist mit hohen Kosten zu rechnen. 

     

    Bevor sich Eigentümer ans Werk machen, muss zunächst ein Gebäudestatiker oder ein Architekt überprüfen, ob die bestehende Bausubstanz für den An-oder Aufbau geeignet ist und ob eine Baugenehmigung erteilt werden kann. Neben einem genehmigten Bauantrag sollte die finanzielle Situation in einem ausführlichen Finanzplan mit diversen Einzelpositionen aufgeführt werden. Dazu gehören neben den Kosten für die eigentlichen Bauarbeiten auch weitere wie zum Beispiel Kosten für einen Sachverständigen und einen gerichtsfesten Bauplan, sowie Kosten für die Verlegung von Elektro- und Abwasserleitungen und Heizrohren, eine Anpassung des Schornsteins und der komplette Innenausbau inklusive Einrichtung.

     

    Um die Baukosten zu minimieren, haben Eigentümer die Möglichkeit, Förderung in Form von Darlehen, Zuschüssen oder steuerlichen Vergünstigungen zu beantragen. Vor allem im Bereich energieeffizientes und barrierefreies Bauen werden Fördergelder bereitgestellt. Hierbei ist es ratsam, sich von einem effizienten Energieberater Unterstützung zu holen. Dieser gibt Auskunft darüber, welche umweltschonenden Maßnahmen durchgeführt werden können und hilft mit seinem fachlich korrekten Sanierungskonzept gleichzeitig bei der Beantragung von Fördergeldern.

     

    Quelle: Hausjournal

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  • 04 Jun 2019
    Energie sparen mit einer Regenwassernutzungsanlage:
    Energie sparen mit einer Regenwassernutzungsanlage:

    Ob während des Hausbaus oder in einem bereits bezogenem Haus - wer Energie sparen möchte, sollte sich auch mit dem Thema Wasser und Wasserverbrauch auseinandersetzen. Eine vierköpfige Familie hat täglich einen Wasserverbrauch von mehr als 500 Litern. Durch den Einbau einer Regenwasser-Toilette können davon bereits 140 Liter eingespart werden. Wird zusätzlich auch die Waschmaschine mit Regenwasser betrieben, sparen Mieter und Eigentümer weitere 60 Liter ein und decken dadurch etwa 50% des gesamten Wasserbedarfs einer Familie ab.

     

    Eine Regenwassernutzungsanlage ist nicht nur energieeffizient, sondern hat langfristig finanzielle Vorteile. Durch den Einsatz einer Anlage können durchschnittlich 200 Euro pro Jahr eingespart werden. In vielen Neubaugebieten ist Regenwassernutzung bereits üblich. Auch Gemeinden sprechen sich klar für die Nutzung von Regenwasser aus. Beim Einbau einer Regenwassernutzungsanlage erlassen sie den Besitzern örtliche Gebühren für Dachniederschlagswasser oder andere versiegelte Flächen.

     

    Auch der Einbau einer Regenwasseranlage im Garten ist verhältnismäßig unkompliziert. Der beste Zeitpunkt dafür ist, wenn Schönheitsreparaturen im Garten oder An- und Umbaumaßnahmen, sowie Sanierungen des Bestandsgebäudes geplant sind. Das Onlineportal www.energiesparen-im-haushalt.de gibt ausführliche Tipps rund um das Thema Energiesparen und informiert über dien Einbau und den Betrieb von Regenwassernutzungsanlagen.

     

    Quelle: energiesparen-im-haushalt.de

      © photodune.net

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  • 03 Jun 2019
    Erhöhung des Wohngeldes zum 01.01.2020:
    Erhöhung des Wohngeldes zum 01.01.2020:

    Aufgrund der stetig steigenden Mietpreise sind viele Mieter und Eigentümer nicht mehr in der Lage, mit ihrem Einkommen für die Wohnkosten aufzukommen. Geringverdiener haben deshalb die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich zu ihrem Einkommen, Wohngeld oder Lastenzuschuss zu beantragen. Empfängt man staatliche Hilfen, wie zum Beispiel Arbeitslosengeld II, kann Wohngeld nicht bezogen werden. 

     

     Das Bundeskabinett hat im Mai 2019 beschlossen, das zuletzt 2016 angepasste Wohngeld zum 01. Januar 2020 zu erhöhen. Nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) sollen etwa 660.000 Haushalte ab 2020 von der Erhöhung des Wohngeldes profitieren. Der durchschnittliche staatliche Mietzuschuss soll bei einem Zwei-Personen-Haushalt von 145 Euro auf 190 Euro angehoben werden, dies entspricht einem Anstieg von etwa 30%. Gleichzeitig werden die Einkommensgrenzen beim Wohngeld erweitert, sodass insgesamt mehr Bürger und Bürgerinnen Anspruch auf Wohngeld- oder Lastenzuschuss haben.

     

    Weitere Erhöhungen sollen künftig alle zwei Jahre per Verordnung stattfinden und an die Entwicklung von Mieten und Einkommen angepasst werden. Verbände begrüßen den Beschluss des Bundeskabinetts, jedoch sehen sie mit der Erhöhung des Wohngeldes nicht die alleinige Lösung für die steigenden Preise auf dem Immobilienmarkt. 

     

    Quelle: Wohngeld.org

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  • 31 May 2019
    Trend und Faszination: Betonmöbel:
    Trend und Faszination: Betonmöbel:

    Wenn man an Beton denkt, denkt man in erster Linie an Häuser, Straßen und Brücken. Adjektive wie klobig, schwer und grau kommen einen in den Sinn. Allerdings kann Beton genauso gut filigran, warm und gemütlich wirken und lässt sich bestens mit anderen Baustoffen wie Holz, Glas oder Metall zu hochwertigen und modernen Möbeln und Dekorationsartikeln umwandeln.

     

    Dass Beton schwer ist, lässt sich nicht von der Hand weisen. Der ausschließlich aus den Naturstoffen bestehende Baustoff setzt sich aus Zement, Kalkstein, Sand oder Kies und je nach Anwendung manchmal auch aus Stahl zusammen. Deshalb muss man sich vorher Gedanken darüber machen, wohin die Betonmöbeln gestellt werden sollen, denn sie lassen sich nicht so einfach verschieben und nicht jede Wand oder jeder Boden hält ihnen Stand. Gerade bei größeren Möbeln sollte man den Rat eines Experten einholen, der die Statik überprüft.

     

    Ob als Arbeitsplatte in der Küche, Regal im Wohnzimmer, Schreibtisch oder Badewanne - aus Beton lassen sich alle Möbelstücke herstellen.Betonmöbel werden entweder in eine Form gegossen und die Schalung wird nach dem Austrocknen zerstört. Oder sie werden in Form von Platten in die Schalung eingeführt. Der Vorteil dabei ist, dass sich durch den Einsatz von Stahl oder Armierungen das Gewicht reduziert. Sobald das Möbelstück aus der Schale entfernt ist, kann man es nach Belieben zusammenbauen, sägen, schleifen, gestalten, waschen und vor allen Dingen mit Öl versiegeln und polieren. Die richtigen Oberflächenversiegelung schützt das Möbelstück vor Schmutz, Wasser und Säure und verleiht den Möbeln einen schimmernden Glanz. 

     

    Quelle: Ratgeber Haus und Garten / Das Haus  

    © photodune.net

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  • 30 May 2019
    Studie:
    Studie:

    Die im Auftrag des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen durchgeführte Studie „Wohntrends 2035“ zeigt derzeitige Wohn- und Lebensformen und gibt Auskunft darüber, wie sich diese in Zukunft entwickeln könnten. Die Studie dient den Wohnungsunternehmen als Orientierungshilfe, um sich auf dem Markt positionieren zu können und mit ihren Immobilien zielgerichtet auf die Bedürfnisse und Entwicklungen der Mieter reagieren zu können. 

     

    Wissenschaftler des Instituts InWIS und Berater von Analyse & Konzepte fanden heraus, dass besonders die Themen Segregation, Digitalisierung und neue Lebensformen den derzeitigen Wohnungsmarkt und die Stadtentwicklung prägen.

     

    Um der Segregation von Jung und Alt und von Arm und Reich entgegenwirken und das Miteinander zu fördern, setzen Experten auf den Bau und die Förderung von Quartieren. Auch in die Digitalisierung in der Bau- und Immobilienbranche muss künftig stärker investiert werden. Vor allem digitale Leistungen und Services wie Smart-Home-Anwendungen, digitale Assistenten oder Pflegeunterstützung sollen mehr Anwendung in anspruchsvollen Wohnkonzepten finden. Nicht zuletzt ist eine große Veränderung und Entwicklung in den Formen des Zusammenlebens sichtbar. Moderne Lebensformen wie Clusterwohnen, Collaborative Living und Co-Housing sind vor allem auf den Trend zu Single- und Zweipersonenhaushalten zurückzuführen. Ebenso ist der Bedarf nach neuen, intelligenten und komfortablen Wohnlösungen gefragt, denn gerade in Großstädten mangelt es an Wohnraum. 

     

    Quelle: GdW © fotolia.de

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  • 29 May 2019
    Tipp: Wandfliesen im Bad eigenständig erneuern:
    Tipp: Wandfliesen im Bad eigenständig erneuern:

    Wer seine altmodischen, beschädigten und in die Jahre gekommenen Wandfliesen im Badezimmer gegen einen neuen, modernen Look eintauschen möchte, muss in der Regel mit hohen Kosten rechnen. Diese setzen sich aus Material- und Handwerkerkosten zusammen. Damit Wohnungs- oder Hauseigentümer nicht auf eine gepflegte Optik im Bad verzichten müssen, gibt es kostengünstige Alternativen, die recht einfach in Eigenregie durchführbar sind. 

     

    Um Materialkosten zu sparen, sollte man sich zunächst Gedanken über die Art der Fliesen machen und darüber, wie diese eingesetzt werden sollen. Hochwertige Naturfliesen, die in ein Mörtelbett eingelegt werden oder Mosaikmuster sind teurer, als günstige Fliesen aus dem Baumarkt. Grundsächlich spielt bei der Wahl der Fliese die Abriebklasse eine Rolle. Fliesen mit einer niedrigen Abriebklasse sind teurer als die mit einer hohen Abriebklasse. 

     

    Um die Kosten für den Handwerker zu senken oder sogar ganz zu umgehen, können Vermieter die Wandfliesen selbst überstreichen oder überkleben. Bei der Auswahl der Farbe sollte man darauf achten, dass diese auf dem glatten Fliesenuntergrund gut deckt und nicht abblättert. Hier empfiehlt es sich in eine hochwertige Spezialfarbe mit hoher Deckkraft zu investieren. Fliesenfolien zum Überkleben von Wandfliesen gibt es zugeschnitten in den gängigen Formaten. Hier ist allerdings Geduld angebracht, denn jede Folie muss einzeln auf jede Fliese geklebt werden. Besonders gut eignet sich der Gebrauch von Fliesenfolie im Badezimmer, wenn man einzelne Farb- oder Musterakzente setzen möchte.

     

    Quelle: Immowelt AG / Hausjournal  © photodune.net

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  • 28 May 2019
    Neues Fachportal: Energieeffizientes Bauen und Sanieren:
    Neues Fachportal: Energieeffizientes Bauen und Sanieren:

    Im Auftrag des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat die Deutsche-Energie-Agentur (dena) ein neues Fachportal für Energieeffizientes Bauen und Sanieren erstellt. Das Onlineportal löst den dena-Expertenservice ab und richtet sich in erster Linie an Energieberater/-innen, Architekten/-innen, Ingenieure/-innen und Handwerker/-innen.

     

    Auf der Internetseite www.febs.de finden Besucher Fachinformationen, kostenfreie Tools, sowie den Kontakt zu einem Servicecenter. Untergliedert in die Themenschwerpunkte „Gesetze und Normen“, „Beraten & Finanzieren“ und „Planen & Umsetzen“, stellt das FEBS Fachinformationen zu Gesetzen der Energiewende bereit, gibt Tipps und Anleitungen für die Erstellung eines individuellen Sanierungsplans oder informiert über energieeffiziente Gebäudetechnik. Ebenso finden Nutzer und Nutzerinnen Informationen zu den wichtigsten Förderprogrammen. 

     

    Um die kontinuierliche Aktualität des Portals zu gewährleisten und den Fragen und Anmerkungen aus der Branche nachzukommen, sucht das FEBS in Form von Workshops stets den direkten Austausch mit Fachexperten. Durch den Dialog kann das Fachportal für Energieeffizientes Bauen und Sanieren mit einem gezielten Webangebot auf die Bedürfnisse der Branche reagieren und die Qualität des energetischen Bauens und Sanieren stärken. 

     

    Quelle: dena

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  • 27 May 2019
    Urteil: Für Prozesskostenhilfe müssen WEG und Eigentümer bedürftig sein:
    Urteil: Für Prozesskostenhilfe müssen WEG und Eigentümer bedürftig sein:

    Eine Wohnungseigentümerin einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) hat einen Antrag auf Prozesskostenhilfe gestellt, um die Kosten für einen Rechtsstreit zur Durchführung eines Berufungsverfahrens zu decken. Aufgrund nicht erfüllter Voraussetzungen wurde der Antrag abgelehnt. Dies klagt die Wohnungseigentümerin an und verfolgt weiterhin ihren Prozesskostenhilfeantrag.

     

    Das BGH hat die Rechtsbeschwerde in einem Beschluss vom 21. März 2019 abgewiesen (AZ V ZB 111/18), denn die Bewilligung von Prozesskostenhilfe ist sowohl von der wirtschaftlichen Lage der WEG, als auch der wirtschaftlichen Lage aller Wohnungseigentümer abhängig. Grundsätzlich sollten Prozesskosten in dem Wirtschaftsplan der WEG berücksichtigt werden. Ist dies nicht der Fall, muss die Finanzierungslücke aufgrund der Nachschusspficht von den Wohnungseigentümern geschlossen werden. Die Nachschusspflicht besagt, dass Wohnungseigentümer dafür verantwortlich sind, der Gemeinschaft genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Kommt es zu Zahlungsausfällen, müssen diese anderweitig aufgebracht werden. Dies kann durch eine Sonderumlage, eine Kreditaufnahme oder auf andere Weise geschehen. 

     

    Prozesskostenhilfe kann somit nur bewilligt werden, wenn sowohl die WEG, als auch alle einzelnen Wohnungseigentümer ihre Bedürftigkeit nachweisen können. Dies konnte die Klägerin nicht belegen und hat somit keinen Anspruch auf Prozesskostenhilfe.

     

    Quelle: BGH

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  • 24 May 2019
    Berliner Wohnimmobilie wird mit Smart-Home-Technologie ausgestattet:
    Berliner Wohnimmobilie wird mit Smart-Home-Technologie ausgestattet:

    Wie ungenutzte Parkhäuser zu modernen Wohnungen mit neuester Smart-Home-Technologie umgebaut werden, zeigt das Bauprojekt „Gleis Park“ in Berlin Kreuzberg. Auf über 10.000 Quadratmetern Fläche entstehen derzeit 178 hochwertige und digitalisierte Wohnungen. Die Architekten von Jürgen Engel und das Immobilienunternehmen Bauwens fördern mit dem Projekt „Gleis Park“ den Bestand öffentlicher Grünanlagen und machen mit der technischen Ausstattung der Wohnung die Immobilie zukunftsfähig. 

     

    Insgesamt 110 der 178 Wohneinheiten im „Gleis Park“ am Schöneberger Ufer werden mit der Smart-Home-Technologie der Firma PropTech Sensorberg ausgestattet. Ein in die Türen installierter „Access Hub“ ermöglicht den Mietern den Zugang zu ihrer Wohnung durch die Nutzung der digitalen Technologie via Smartphone. Die Zugangsberechtigungen dafür werden verschlüsselt auf den jeweiligen Endgeräten gespeichert. 

     

    Außerdem stattet Bauwens die Wohneinheiten mit der von der Firma PropTech entwickelten cloudbasierten App „Living 25“ aus. Via App können die Bewohner Licht, Jalousien und die Fußbodenheizung digital steuern und den Verbrauch von Wasser, Strom und Wärme in Echtzeit verfolgen und regulieren. Wer möchte, kann weitere Services, wie zum Beispiel die digitale Nutzung von Waschmaschinen und Trocknern hinzu buchen. Auch Vermieter profitieren von der technischen Ausstattung, denn die Services lassen sich zentral steuern und die Immobilie kann durch das digitalisierte Mietermanagement effizient verwaltet werden. 

     

    Quelle: Bauwens und KSP Jürgen Engel GmbH

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  • 23 May 2019
    Wohnungsmarkt-Studie: Immobilien im Umland sind nicht wirklich günstig:
    Wohnungsmarkt-Studie: Immobilien im Umland sind nicht wirklich günstig:

    In der Studie „Im Umland wird Wohnen unbezahlbar“ untersucht die Europace AG die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt zwischen den Jahren 2016 und 2018 in Städten, im Umland und auf dem Land im Verhältnis zur Entwicklung des Einkommens. Dabei kommt zum Vorschein, dass die Investition in eine Immobilie im Umland für den Käufer finanziell am unvorteilhaftesten ist.

     

    Insgesamt weist die Studie auf, dass die Transaktionen auf dem Immobilienmarkt im Jahr 2018 um insgesamt 28% gestiegen sind. 45% aller Immobilienkäufe fanden im Umland, 31% in der Stadt und 24% auf dem Land statt. Weiterhin ist zu beobachten, dass sich das Immobilienvolumen in der Stadt um 3% auf 31% verringert hat, während es auf dem Land um 2% auf 24% gestiegen ist. Das Immobilienvolumen im Umland ist relativ konstant geblieben.

     

    Dramatisch ist der proportionale Anstieg der Immobilienpreise im Umland im Vergleich zu der dortigen Einkommensentwicklung. Obwohl in allen drei Regionen insgesamt ein positiver Trend in der Gehaltsentwicklung zu beobachten ist, ist der Anstieg der Immobilienpreise im Vergleich zum Anstieg der Gehälter im Umland unproportional. Während die dortigen Immobilienpreise zwischen 2016 und 2018 um 11,5% angestiegen sind, stiegen die Gehälter lediglich um 4,3%. Auch in anderen Regionen ist die Einkommensentwicklung immer geringer als die Steigerung der Immobilienpreise, doch das Ungleichgewicht zwischen Einkommen und Immobilienpreis im Umland ist am größten.  

    Quelle: Europace AG

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  • 22 May 2019
    Nachträglicher Anbau eines Balkons:
    Nachträglicher Anbau eines Balkons:

    Wer nachträglich einen Balkon anbauen möchte, muss zunächst eine Baugenehmigung bei der zuständigen Behörde einholen. Liegt diese vor, widmet sich ein Architekt oder ein Balkonbauer dem Balkonanbau. Bei der Auswahl des richtigen Balkons spielt die Beschaffenheit des Mauerwerks, die Statik des Gebäudes und die Bodenbeschaffenheit eine elementare Rolle. Außerdem muss berücksichtigt werden, ob die Hauswand genügend Platz für den Anbau bietet.

     

    Es gibt drei verschiedene Arten eines nachträglich angebauten Balkons. Ein Vorstellbalkon und ein Anbaubalkon sind energetisch und wirtschaftlich die besten Konstruktionen. Fällt die Wahl auf einen Vorstellbalkon, liegt seine Last auf vier Stützen, die fest im Boden verankert sind. Diese Balkonart ist unabhängig vom Gebäude konstruiert und greift nicht in die Statik ein. Bei einem Anbaubalkon wird der Balkon auf der einen Seite von zwei Stützen getragen und auf der anderen Seite durch rostfreie Verankerungen direkt mit der Hauswand verankert. Bei einem freitragenden Balkon hingegen, liegt die Last einzig und allein auf der Hausfassade, weshalb ein besonders stabiles Mauerwerk unerlässlich ist. 

     

    Grundsächlich bietet sich ein nachträglicher Balkonanbau besonders dann gut an, wenn eine Sanierung der Fassade ansteht. Dann muss nur noch entschieden werden, in welche Himmelsrichtung die neue Terrasse ausgerichtet sein soll. 

     

    Quelle: Bauratgeber Deutschland 

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  • 21 May 2019
    "Recycling-Haus" für mehr Energieeffizienz im Bausektor:
    "Recycling-Haus" für mehr Energieeffizienz im Bausektor:

    Wenn man an das Thema Energieeffizienz denkt, denkt man in erster Linie an den Verbrauch von Energie in einer bereits fertiggestellten und bewohnten Immobilie. Doch wie sieht es mit dem Energieverbrauch beim Bau eines Gebäudes aus? Als einer der größten Energieverbraucher und Abfallproduzenten in Deutschland ist die Bauindustrie zum großen Teil verantwortlich für die Rohstoffknappheit von Stahl, Erdöl und Wasser. 85 Prozent des Verbrauchs der mineralischen Ressourcen verschuldet einzig und allein der Bausektor, während gleichzeitig 58 Prozent des gesamten Abfallaufkommens von eben diesem verursacht wird.

     

    Die Gundlach Bau und Immobilien GmbH & Co. KG und Architekten des Architekturbüros Cityförster Architecture + Urbanism stellen sich diesem Problem und bauen in einem Pilotprojekt das erste Reycling-Haus auf dem Kronsberg in Hannover. Hierzu benutzen sie Bauteile aus dem ehemaligen „Haus der Jugend“ und erschaffen in recyclinggerechter Bauweise ein neues Gebäude. Für den Rohbau benutzen sie recycelbare Bauteile, wie zum Beispiel leimfreie Massivholzelemente, recycelte Materialien wie eine Fassadendämmung aus Jutesäcken und gebrauchte Bauteile aus dem Altgebäude, wie Fenster oder Fassadenpaneele. 

     

    Das Leuchtturmprojekt soll eine Grundlage für zukünftige Recycling-Bauprojekte sein, die dem verschwenderischen Bauen ein Ende setzen und in eine zukunftsweisende, aus Recyclingmaterialien verwendete Bauweise führen sollen.

     

    Quelle: Cityförster und Gundlach Bau und Immobilien 

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  • 20 May 2019
    DDIV kritisiert Entwurf des Zensus 2021:
    DDIV kritisiert Entwurf des Zensus 2021:

    Alle zehn Jahre erheben das Statistische Bundesamt und die Landesämter Daten über die Bevölkerung und Wohnungssituation in Deutschland. Der nächste Zensus der EU Mitgliedstaaten findet am 10. Mai 2021 statt. Das Zensusgesetz aus dem Jahre 2011 wurde in einem Entwurf der Bundesregierung um zwei Erhebungsmerkmale erweitert, die der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) deutlich kritisiert und die Änderung des Entwurfes fordert.

     

    Zum einen wird der in dem Zensusentwurf undifferenzierte Verwalterbegriff kritisiert, der für Unstimmigkeiten und Abgrenzungsprobleme hinsichtlich der Auskunftspflicht sorgt. Für den DDIV ist die fehlende Definition des Verwalterbegriffs unverständlich, denn seit Mitte 2018 liegt bereits eine Definition für Wohnimmobilienverwalter in der Gewerbeordnung (GewO) vor, die zwischen einem Mietverwalter und einem Immobilienverwalter von Wohneigentum (WEG-Verwalter) und seinen Zuständigkeiten unterscheidet.

     

    Der zweite Kritikpunkt bezieht sich auf die Erweiterung des Erhebungsmerkmals „energetischer Zustand eines Gebäudes“. Auch hier verlangt der DDIV eine genaue Definition, denn es ist unklar, welche Daten zusätzlich erhoben werden sollen und in wessen Zuständigkeitsbereich die Erhebung fällt. Die im Energieausweis erfassten Daten hinsichtlich des Energiebedarfs eines Gebäudes reichen der Bundesregierung für die Erhebung nicht aus.

     

    Laut DDIV geht die von der Bundesregierung gewünschte Erweiterung der Erhebungsmerkmale weit über die Richtlinien der EU hinaus. Der Entwurf des Zensusgesetzes soll nach der Sommerpause vom Bundestag beschlossen werden. 

     

    Quelle: DDIV © photodune.net

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  • 17 May 2019
    Grundstücke und Stellplätze für Tiny Houses:
    Grundstücke und Stellplätze für Tiny Houses:

    Immer mehr Menschen interessieren sich für den Kauf eines Tiny Houses, das auf wenigen Quadratmetern ein Zuhause mit Wohn- und Schlafzimmer, Küche und Bad bietet. Eine Terrasse und die Möglichkeit zur Mobilität verleihen dem Leben in einem Tiny House einen besonderen Reiz und ermöglichen den Traum vom Eigenheim zu erschwinglichen Preisen.

     

    Ob zur temporären oder langfristigen Nutzung - plant man den Kauf eines Tiny Houses oder ist bereits schon Besitzer, stellt sich die Frage nach einem geeigneten Grundstück. Die Onlineplattform Livee informiert über alternative Lebensweisen und moderne Wohnformen und gibt Tiny House Besitzern Tipps, ein geeignetes Grundstück zu finden. 

     

    Tiny Houses dürfen auf einem gekauften oder gepachteten Grundstück, sowie auf einem Stellplatz, z.B. einen Campingplatz abgestellt werden. In diesem Fall ist vor allen Dingen zu prüfen, ob die Platzordnung auf dem jeweiligen Campingplatz „dauerhaftes Wohnen“ erlaubt. Die Landesbauordnung der jeweiligen Bundesländer gibt hierzu Auskunft. Auch „Tiny House Parks“ oder „Tiny House Villages“ bieten Stellplätze an. Wer allerdings lieber ein Grundstück kaufen oder pachten möchte, sollte sich an ein Maklerbüro wenden, eine Anzeige in Immobilienportalen schalten und mit Freunden und Bekannten sprechen. Oft finden sich geeignete Stellplätze auch über Mundpropaganda.

     

    Quelle: livee-living ©

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