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  • 09 Apr 2021
    Tipps: Kücheninsel:
    Tipps: Kücheninsel:

    Eine Kücheninsel mitten in einer offen Küche sorgt für ein gemütliches Ambiente und ist zudem ein echter Hingucker. Als zentrales Element im Raum ist eine Kücheninsel nicht nur für das Zubereiten von Speisen vorgesehen, sondern dient auch als Meeting-Point zum gemeinsamen Gedankenaustausch und Beisammensein. Doch damit sie auch bei Inbetriebnahme ordentlich aussieht und sich perfekt in die Räumlichkeiten integriert, sind einige Dinge zu beachten.

     

    Damit die Küche mit einer Kochinsel nicht überladen wirkt, sollte der Raum eine Mindestgröße von 15 bis 20 Quadratmetern haben und nach Möglichkeit eine quadratische Form aufweisen. Wichtig ist ein angemessener Abstand der Kochinsel zur Küchenzeile. Empfehlenswert sind mindestens 1,20 Meter, damit nicht nur ausreichend Bewegungsspielraum für den Koch und die Gäste gewährleistet wird, sondern sich beispielsweise auch Schubladen auf beiden Seiten gleichzeitig problemlos öffnen lassen. Die Tiefe der Insel sollte ebenfalls gut geplant sein. Auch wenn hinsichtlich der Größe nach oben hin keine Grenzen gesetzt sind, sollte eine Tiefe von 80 Zentimetern nicht unterschritten werden.

     

    Was die Funktionalität betrifft, sind bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. So können in eine Kochinsel Herdplatten und eine Spüle integriert werden, auch eine Spülmaschine kann eingebaut und zusätzlicher Stauraum geschaffen werden. Mit modernen Barhockern verwandelt sich die Kochinsel in eine Sitz- und Essgelegenheit mit wohnlichem Ambiente. Ein Küchenausstatter gibt Auskunft darüber, ob eine Dunstabzugshaube mit Abluftbetrieb oder Umluftbetrieb sich besser für die individuellen Vorhaben eignet oder ob zusätzliche Wasser- und Stromanschlüsse und Abflüsse installiert werden müssen. Kücheninseln sind in zahlreichen Materialien und zu unterschiedlichen Preisen erhältlich. Im Durchschnitt ist mit Kosten von mindestens 4.000 Euro zu rechnen, meistens befinden sie sich aber in einem höheren Preissegment.

     

    Quelle: Das Haus online

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  • 08 Apr 2021
    Prognose: Ende des Hauspreiszyklus in 2024?:
    Prognose: Ende des Hauspreiszyklus in 2024?:

    Einem Marktbericht der Analysten der Deutschen Bank Research zufolge könnte bis zum Jahre 2024 zunächst ein Ende des Hauspreiszyklus und der steigenden Immobilienpreise erreicht werden. Mehrere Faktoren führen die Analysten zu dieser Prognose. Zum einen rechnen die Researcher der Deutschen Bank damit, dass die zurzeit vorherrschende Angebotsknappheit in den nächsten Jahren nachlassen wird. Diese Bewegung zeichnet sich u. a. durch die Corona-Pandemie und die geringe Zuwanderung ab.

     

    Zum anderen könnten die durch das Niedrigzinsumfeld bestehenden Unterbewertungen künftig ausbleiben, wenn die Preisdynamik weiterhin auf einem hohen Niveau bleibt. Auch rechnen Ökonomen auf der ganzen Welt zurzeit mit einer steigenden Inflation, was zur Folge hätte, dass Zinserhöhungen drohen und die Kredite teurer werden. Demnach würde es laut Prognosen vorab zu einer Verkaufswelle kommen. Laut Untersuchungen und Aussagen der Analysten der Deutschen Bank Research verlieren deutsche Immobilien im Vergleich zu Immobilien an anderen Immobilienmärkten zudem an Attraktivität.

     

    Neben einem Ausblick auf elf deutsche Metropolregionen hinsichtlich der Preisentwicklungen in den kommenden drei Jahren, beinhaltet die Studie auch eine Einschätzung, wie sich der Immobilienmarkt nach dem Ende des Hauspreiszyklus im Jahre 2024 verhalten könnte. Auf Grundlage von historischen Vergleichsdaten gehen die Analysten davon aus, dass die Hauspreise in den darauffolgenden Jahren zunächst um etwa insgesamt fünf Prozent fallen werden; vorausgesetzt eine Finanz- oder Wirtschaftskrise bleibt aus. Nach Ablauf dieser drei Jahren wird es laut Prognosen wieder zu einem jährlichen Anstieg von etwa 2,5 Prozent kommen. So könnten Investoren mit einer Preiserhöhung von etwa 24 Prozent innerhalb einer Dekade nach dem Immobilienpreisrückfall rechnen.

     

    Quelle: Deutsche Bank Research

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  • 07 Apr 2021
    Elektroinstallationen im Badezimmer:
    Elektroinstallationen im Badezimmer:

    Vor allem im Badezimmer ist es wichtig, dass bei der Installation von Elektroanschlüssen besondere Schutzmaßnahmen beachtet werden. Ob es sich um Anschlüsse für die Beleuchtung handelt oder um das Anbringen von Steckdosen für den Gebrauch von Alltagsgegenständen wie einem Fön oder einem Rasierer – die technischen Vorgaben sind in der VDE 0100 festgeschrieben. Ebenso finden sich dort die Vorschriften für Gerätschaften wie Lüfter oder Handtuchheizkörper. So müssen beispielsweise Steckdosenstromkreise über einen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schutzschalter) verfügen. Auch ein Potentialausgleich ist verpflichtend.

     

    In der DIN 57100/VDE 100 Teil 701 wird das Badezimmer in vier Zonen bzw. Schutzbereiche gegliedert. Innerhalb jeder Zone gelten unterschiedliche Vorgaben für die Betriebsmittel und ihre Verwendung. Der Innenbereich der Badewanne bzw. der Dusche gilt als „Bereich 0“ und beinhaltet u. a. die Vorgabe, dass lediglich Leuchten eingesetzt werden dürfen, die besonders wasserdicht sind und einen hohen Schutz aufweisen. Hier sind nur Leuchten der Schutzart IP X7 erlaubt. Die Betriebsmittel müssen fest installiert sein und dürfen eine Stromspannung von 12 Volt nicht überschreiten.

     

    Der „Bereich 1“ bezieht sich auf die Fläche über der Badewanne oder der Duschwanne. Diese Fläche reicht bis zu 2,25 Metern vom Fußboden in die Höhe. Hier beträgt die Schutzart für die Leuchten IP X5, womit der Schutz vor Strahlwasser gewährleistet ist. Auch sind nur fest installierte Geräte erlaubt. Dazu gehören beispielsweise Lüfter oder Boiler. Die Elektroleitungen dürfen lediglich in senkrechter Richtung angebracht werden. Der „Bereich 2“ definiert die Fläche von 60 Zentimetern Tiefe von der Badewanne oder der Dusche ausgehend und 2,25 Meter in die Höhe entlang der Wand. Hier ist beispielsweise der Anschluss einer Waschmaschine möglich. Der „Bereich 3“ ist eine Ausdehnung des Bereichs 2 und umfasst eine zusätzliche Fläche von 2,40 Metern. Hier dürfen u. a. Steckdosen und Schalter mit einem FI-Schutzschalter angebracht werden.

     

    Quelle: baunetzwissen.de

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  • 06 Apr 2021
    Tipps: Dachbegrünung :
    Tipps: Dachbegrünung :

    Ein Garten auf dem Dach überzeugt nicht nur mit seiner Optik, sondern ist auch ein interessanter Bestandteil des ökologischen Bauens. Denn eine Dachbegrünung aus Pflanzen und Sträuchern bildet bedeutende Biotope und verbessert die Luftqualität. Zudem werden Temperaturveränderungen im Sommer und im Winter ausgeglichen: Im Sommer kühlt die Dachbegrünung und im Winter hält sie warm. Auch wird die Langlebigkeit des Daches durch die grüne Dachbedeckung verlängert, indem beispielsweise Regen teilweise vom Dach zurückgehalten wird. Doch um ein blühendes und gut funktionierendes grünes Dach zu errichten, müssen einige wichtige Aspekte berücksichtigt werden.

     

    Um die Bauteile auf dem Dach, die unter der Begrünung liegen, vor Witterungseinflüssen zu schützen, ist es wichtig, eine Dachhaut sowie einen Durchwurzelungsschutz auszulegen. Dies ist notwendig, um das Regenwasser abzuleiten und das Dach vor treibenden Pflanzenwurzeln zu schützen. Spezielle Folien mit einem polyolefinbeschichteten Gewebe eignen sich für die Pflanzenschutzschicht besser als PVC-Folien, da diese ökologisch unschädlich sind. Auch muss der Mutterboden mit wichtigen Nährstoffen und mineralischen Leichtzuschlägen versorgt werden. Verfügt das Dach über keine Dränschicht, ist darauf zu achten, dass die Menge des Mutterbodens oben höher ist als unten. Dies bewirkt, dass die Dränwirkung des Substrates am unteren Teil des Daches erhöht wird.

     

    Ist der Mutterboden sehr nährstoffreich, sollte er mit der Zugabe von Sand abgemagert werden. Je nach Dachneigung und Vegetation sind unterschiedliche Substratdicken empfehlenswert. Hat ein Dach eine Neigung von mehr als 5 Prozent und zeichnet es sich durch eine Extensivbegrünung aus, sollte die Substratstärke 15 Zentimeter betragen. Damit die Pflanzen nicht austrocknen, sollte Wert auf eine möglichst dichte Vegetation gelegt werden. Ist aus bauphysikalischen Gründen lediglich eine Substratstärke von 3 bis 8 Zentimetern erlaubt, eignen sich Moose und Sedumarten gut für die Bepflanzung. Ein Gemisch aus Wildgräsern und -kräutern passt gut zu einer Substratstärke zwischen 12 und 15 Zentimetern.

     

    Quelle: Ökologisch Bauen

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  • 05 Apr 2021
    Urteil: Frist für Einladung zur Eigentümerversammlung :
    Urteil: Frist für Einladung zur Eigentümerversammlung :

    Nach der Wiederbestellung einer Verwalterin einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) verschickte diese am 04. September 2015 eine Einladung zur nächsten Eigentümerversammlung für den 25. September 2015. Die Gemeinschaftsordnung beinhaltete einen Vermerk, dass die Einladung an die Adresse versendet werden soll, welche die Eigentümer ihrem Verwalter zuletzt genannt haben. Einige Eigentümer fochten den Beschluss der Wiederbestellung der Verwalterin an. Sie argumentierten, dass ein Einberufungsmangel vorläge und behaupten, dass die Einladung mehrere Eigentümer gar nicht oder nicht rechtzeitig erreicht hätte (AZ ZR 196/19).

     

    Strittig war der Punkt, ob bei dem Versand der Einladungen zur Eigentümerversammlung das Datum der Absendung ausreiche oder sich die Frist auf den Erhalt der Einladung bezieht. Die beklagten Wohnungseigentümer sehen den Versand der Einladung als ordnungsmäßig an, da aus ihrer Sicht das Absendedatum berücksichtigt werden muss. Zwar geben das Amts- und Landgericht den Klägern Recht. Doch der Bundesgerichtshof (BGH) hebt das Urteil von Amts- und Landgericht auf. Laut BGH sei die Regelung des „Absendedatums“ weit verbreitet und die Vereinbarung in der Gemeinschaftsordnung wirksam. Dies bedeutet, dass für eine ordnungsmäßige Einberufung das Datum der Absendung der Einladung ausreicht. Dies gelte sowohl für die Eigentümer, die ihre aktuelle Adresse genannt haben als auch für diejenigen, die umgezogen sind.

     

    Hinweis: Seit dem 1. Dezember 2020 gilt das Wohnungseigentumsgesetz (WEGesetz). Eine der Änderungen betrifft die Ladungsfrist zu Eigentümerversammlungen. Diese wurde von zwei auf drei Wochen verlängert. Das aktuelle WEGesetz geht sogar einen Schritt weiter: Bei der Einladung zur Eigentümerversammlung kommt es lediglich auf eine Einladung in Textform an. Diese wäre somit ebenfalls ordnungsmäßig, wenn es sich um ein Einladungsschreiben per E-Mail handelt. Eigentümer sollten deshalb darauf achten, beim Verwalter eine gültige E-Mail-Adresse zu hinterlassen und den Posteingang zu prüfen.

     

    Quelle: WiE

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  • 02 Apr 2021
    Leben und Wohnen: Wohnpsychologie :
    Leben und Wohnen: Wohnpsychologie :

    Das Online-Magazin „Wohnen.de“ beschäftigt sich in einem Ratgeber mit dem Thema Wohnpsychologie. Zahlreiche Studien haben bereits die Zusammenhänge zwischen der Art und Weise, wie wir wohnen und unserer Persönlichkeit hergestellt und untersucht und kommen zu folgenden Ergebnissen: Da wir die meisten Gegenstände im eigenen Haushalt frei wählen und darüber bestimmen, an welchen Orten wir sie platzieren, stehen sie sinnbildlich für unser Leben und unsere Persönlichkeit. Denn wir entscheiden selbst darüber, welche Erinnerungsstücke oder Gegenstände wir ansammeln und zur Schau stellen.

     

    Vor allen Dingen Erinnerungsstücke und persönlicher Eigentum verraten viel über die Eigenschaften der Bewohner. Menschen, die beispielsweise ihren Wohnraum gerne mit Fotos und alten Terminkalendern oder Tagebüchern dekorieren, setzen sich oftmals gerne mit der eigenen Persönlichkeit auseinander und haben eine Persönlichkeitsstruktur, die sich durch Nachdenklichkeit auszeichnet. Ein Gefühl von Überlegenheit möchten Menschen ausstrahlen, die im Besitz von preisintensiven oder seltenen Möbeln und Gegenständen sind. Durch diese Form der Einrichtung wird bei Besuchern oftmals ein Gefühl von Neid oder Respekt erzeugt, welches durch die Wahl der Einrichtungsgegenstände unbewusst gewünscht wurde.

     

    Doch auch Aspekte, wie zum Beispiel das Kaufverhalten in unterschiedlichen Altersklassen, spielen eine Rolle in der Wohnpsychologie und in der Einrichtung. Während beispielsweise Studenten sich aufgrund ihrer geringen finanziellen Möglichkeiten mit relativ wenigen Einrichtungs- und Dekorationsgegenständen zufriedengeben, verspüren Menschen nach der Ausbildung den Wunsch, ihren Status in preisintensive oder nützlichere Gegenstände zu investieren. Ist man einmal im Beruf und verdient Geld, entwickelt sich ein Gefühl und ein Wunsch danach, sich das Leben schöner und angenehmer zu machen. Im Alter zwischen 40 und 50 Jahren erfahren Menschen verhältnismäßig viele unglückliche Momente. Sei es durch den Verlust der Eltern, eine Scheidung, Unzufriedenheit im Beruf oder die Auseinandersetzung mit dem Alter und dem Älterwerden. In dieser Zeit „belohnen“ oder „beglücken“ sich Menschen durch die Anschaffung eines besonderen oder teuren Gegenstandes.

     

    Quelle: Wohnen.de

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  • 01 Apr 2021
    Studie: Wohnflächenkonsum in Deutschland:
    Studie: Wohnflächenkonsum in Deutschland:

    Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) untersucht in einer Studie den Wohnflächenkonsum in Deutschland. Dabei wurde auf Grundlage von Berechnungen von Haushalts- und Personenbefragungsdaten des sozioökonomischen Panels (SOEP) die Bevölkerung in Deutschland in 100 gleich große sozioökonomische Gruppen eingeteilt. Innerhalb dieser Gruppen wurde der Mittelwert der Wohnfläche bestimmt. Die Auswertungen zum Vergleich der Wohnflächen stehen in einem Online-Tool des IWs zur Verfügung. In diesem Tool kann zudem die eigene Wohnfläche eingegeben und unter Berücksichtigung von verschiedenen Parametern ausgewertet werden.

     

    Zieht man die Auswertungen der Gesamtbevölkerung in Betracht, beträgt die durchschnittliche Wohnfläche pro Person 41 Quadratmeter. Mit mehr als 83 Quadratmetern pro Kopf gehört man zu den oberen 10 Prozent der Bevölkerung hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Wohnfläche. Das Online-Tool bietet die Möglichkeit, die Daten innerhalb unterschiedlicher Größen zu analysieren. Dazu gehört beispielsweise die Unterteilung in Ein-, Zwei-, Drei-, Vier- sowie Fünf- und mehr Personenhaushalte.

     

    Menschen, die allein wohnen, stehen mit einer durchschnittlich Wohnfläche von 65 Quadratmetern mehr Platz zur Verfügung. In dieser Gruppe leben nur 11 Prozent auf weniger als 41 Quadratmetern, dem Durchschnittswert der Gesamtbevölkerung. Die Auswertungen können hinsichtlich unterschiedlicher Gruppierungen eingesehen werden. Neben einer Einteilung in Ost- und Westdeutschland sowie in Eigentümer- und Mieterhaushalte, enthält das Online-Tool auch Angaben zu Haushalten mit Paaren mit oder ohne Kindern sowie Alleinerziehenden, unterschiedlichen Gebäudearten, der Einkommensstruktur, des Erwerbsstatus und der Bildung sowie des Alters, der Bildung und der Größe der Städte.

     

    Quelle: IW

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  • 31 Mar 2021
    Tipps: Unbeschädigte Fliesen beim Bohren:
    Tipps: Unbeschädigte Fliesen beim Bohren:

    Fliesen im Badezimmer, in der Küche oder in anderen Räumlichkeiten sollten nach Möglichkeit nicht bearbeitet werden. Denn sie bestehen aus Keramik, Ton oder Porzellan, sind widerstandsfähig und bieten den perfekten Schutz gegen Feuchtigkeit. Mit einer Ritzhärte von 8 gehören Fliesen zu den härtesten Werkstoffen und befinden sich im oberen Drittel der Härteskala. Die Ritzhärte beschreibt die Widerstandskraft eines Minerals beim Ritzen mit einem scharfkantigen Gegenstand. Zum Vergleich: Ein Diamant hat eine Ritzhärte von 10.

     

    Die Ritzhärte hat zur Folge, dass Fliesen beim Bohren schnell zerbrechen, abplatzen oder Risse entstehen. Doch manchmal lässt sich der Griff zum Bohrer nicht vermeiden. Vor allen Dingen dann, wenn im Badezimmer kaum Sanitäreinrichtungen vorhanden sind. Mit dem passenden Werkzeug und einer korrekten Technik lassen sich Fehler vermeiden und die Fliesen bleiben unbeschädigt. Zu einer der wichtigsten Vorarbeiten gehört die Prüfung der Wand hinsichtlich verlegter Wasser- und Stromleitungen. Mit einem speziellen Leitungssucher lassen sich Metalle innerhalb der Wand aufspüren.

     

    Besonders geeignet für den Bohrvorgang an Fliesen sind sogenannte Glasbohrer. Diese dringen leicht durch Keramik, Ton und Porzellan und lassen die Fliesen bei der richtigen Anwendung unbeschädigt. Auch Bohrmaschinen mit einer sogenannten Bohrkrone eignen sich gut für Wandfliesen. Bohrkronen sind mit unterschiedlichen Durchmessern erhältlich und haben den Vorteil, dass die Fliese durch ein eingebautes Wachs oder mit einer Wasserfüllung gleichzeitig gekühlt wird. Die Kühlung der Fliese ist das A und O beim Bohren. Denn durch die Reibung entsteht viel Wärme, die schnell zu Spannungen und somit zu Sprüngen in der Fliese führen können. Empfehlenswert ist es deshalb, beim Bohren kurze Pausen einzulegen und die Fliese abkühlen zu lassen. Ebenso sollte mit einer kleinen Drehzahl gebohrt und kein Druck aufgebaut werden.

     

    Quelle: Das Haus online

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  • 30 Mar 2021
    Wohnen: Nachhaltigkeit im Alltag :
    Wohnen: Nachhaltigkeit im Alltag :

    Zum Thema „Nachhaltiges Wohnen“ stellt das Magazin zur Klima- und Energiewende „Klimaretter.info“ hilfreiche Tipps zusammen, wie mit wenig Aufwand und einem geschärften Umweltbewusstsein viel für den Klimaschutz getan werden kann. Denn im Alltag zu Hause, sei es beim Wäschewaschen, Spülen oder Einkaufen, können Verbraucher wesentlich zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen, ohne ihr Leben auf den Kopf stellen zu müssen.

     

    Was den Energieverbrauch betrifft, wird beispielswiese empfohlen, im Herbst und im Winter die Zimmertemperatur auf 20 anstatt auf 24 Grad zu stellen. Die Räume verfügen dann immer noch über eine angenehme Zimmertemperatur. Zudem sind kühlere Räume gut für die Wohngesundheit. Nur vier Grad weniger sparen etwa ein Viertel der Heizenergie. Auch beim Gebrauch von Elektrogeräten im Haushalt kann Energie gespart werden. So soll die Spülmaschine nur dann angeschaltet werden, wenn sie tatsächlich komplett voll ist. Beim Duschen sollte, genauso wie beim Zähneputzen, darauf geachtet werden, das Wasser beim Putzen/Abseifen abzustellen. Ein Vollbad sollte nur in Ausnahmefällen genommen werden.

     

    Auch bei der Einrichtung lässt sich das Umweltbewusstsein stärken. Auf Möbel aus Tropenhölzern sollte gänzlich verzichtet werden. Wer Holzmöbel mag, sollte lieber heimische Hölzer aus kontrolliertem Anbau wählen. Eiche oder Zirbe sehen optisch gemütlich aus, sind langlebig und nachhaltig. Der Wechsel des Stromanbieters zum Ökostrom oder die Nutzung von Sonnenpaneelen verbessern die Ökobilanz, genauso wie die Verwendung von Mehrfachsteckern und einer besseren Kontrolle des Stromgebrauchs. Nicht benutzte Geräte sollten vom Stromkreis getrennt werden. Auch beim Putzen steht der Umweltgedanke im Vordergrund: Biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln schützen die Umwelt und die Gesundheit. Auf Einwegprodukte wie Wattepads oder Abschminktücher sollte komplett verzichtet werden. Eine gute Alternativen sind beispielsweise wiederverwendbare Microfaser-Tücher.

     

    Quelle: klimaretter.info

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  • 29 Mar 2021
    Urteil: Nutzungszweck im Mietverhältnis ist entscheidend:
    Urteil: Nutzungszweck im Mietverhältnis ist entscheidend:

    In einem Rechtstreit über ausstehende Mietzahlungen in Berlin wurde eine Zwangsverwaltung angeordnet. Die Vermieterin eines Anwesens vermietete acht Wohnungen an eine GmbH & Co. KG, die die Räumlichkeiten weitervermietete bzw. Dritten zur Verfügung stellte. Bei dem zwischen den beiden Parteien geschlossenen Mietvertrag handelte es sich um einen „Mietvertrag von Wohnraum“. In § 1 des Mietvertrages und der Beschreibung des Mietobjekts wurde verschriftlicht: „Der Vermieter vermietet dem Mieter zu Wohnzwecken nachstehende Wohnungen …“. Neben anderen Abreden wurde unter § 6 „Benutzung der Mieträume, Gebrauchsüberlassung“ festgehalten, dass der Mieter zu einer Untervermietung und zur Stellung eines Nachmieters oder einer sonstigen Gebrauchsüberlassung an Dritte berechtigt sei.

     

    Mit einem Schreiben vom 25. August 2011 kündigte der Zwangsverwalter das Mietverhältnis zum 30. November 2011, ohne Angabe von Gründen. Kurz zuvor, im September 2011, vermietete die Gesellschaft eine der Wohnungen erneut. Auch dieses Mietverhältnis wurde von dem Zwangsverwalter fristlos, hilfsweise fristgemäß gekündigt. Die Begründung für die Beendigung des Mietverhältnisses beruhte auf Zahlungsverzögerungen der Miete. Mit einem Schreiben im Juni 2016 verlangt der Zwangsverwalter die Räumung der Wohnung sowie die Zahlung der ausstehenden Mieten, der Nebenkosten sowie einer Nutzungsentschädigung. Vor dem Amtsgericht (AG) Berlin-Mitte hatte die Klage Erfolg. Das Landgericht (LG) Berlin wies die Klage jedoch ab.

     

    Laut Urteil des LG sei die Kündigung des Mietverhältnisses unwirksam, da der Verwalter gemäß § 573 Abs. 3 Satz 1 BGB kein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses mit der Gesellschaft in dem Kündigungsschreiben angegeben hat. Dieses sei laut LG allerdings erforderlich, da es sich laut Mietvertrag um ein Wohnraummietverhältnis handele bzw. die Mietparteien unter einem „Schutz des sozialen Mietrechts" stünden. Anders sieht es der Bundesgerichtshof (BGH) und hebt das Urteil des LG auf. Denn bei dem geschlossenen Mietvertrag handelt es sich laut BGH eben nicht um ein Mietverhältnis über Wohnraum, sondern gemäß § 578 Abs 2 BGB um andere Räume. Somit ist § 573 Abs. 3 BGB nicht anwendbar. Der Zwangsverwalter konnte gemäß § 565 Abs. 1 Satz 1 BGB (Gewerbliche Weitervermietung) „in die Rechte und Pflichten aus dem Mietverhältnis zwischen dem Mieter und dem Dritten“ eintreten und das Mietverhältnis ohne Angabe von Gründen kündigen.

     

    Quelle: AG/LG Berlin/BGH

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  • 26 Mar 2021
    Aus Eins mach Zwei: Trennwände:
    Aus Eins mach Zwei: Trennwände:

    Wer sich in seinem Zuhause mehrere Räume wünscht, um beispielsweise den Büro- oder Arbeitsraum vom Wohnzimmer zu trennen oder ein separates Kinderzimmer einzurichten, wenn Nachwuchs ansteht, kann dies auf eine recht einfache und kostengünstige Weise realisieren. Mit dem Einbau einer Trennwand lassen sich aus einem Raum gleich zwei machen. Damit trotz der Zweiteilung ausreichend Platz vorhanden ist, eignen sich Zimmer ab einer Größe von 20 Quadratmetern besonders gut.

     

    Eine eingebaute Trennwand kann aus Holz, Metall, Porenbeton oder aus Gipsdielen bestehen. Vor allem die Trockenbauweise von Montage-Trennwänden hat gegenüber einer gemauerten Wand viele Vorteile. Mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung auf der Internetseite von „Das Haus online“ erfahren Hobbyhandwerker, wie sie eine Trockenbau-Trennwand in Eigenregie errichten können. Trockenbau-Trennwände sind ökonomisch in der Anschaffung und können individuell gestaltet werden. Bevor es mit dem Bau und Aufbau beginnt, sollte zunächst festgelegt werden, wo die Trennwand im Raum entlangläuft, welche Länge sie haben und wo sich die Tür befinden soll. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Trennwand schnell wieder abgebaut werden kann, wenn sie nicht mehr benötigt wird.

     

    Während eine Trennwand aus Metall sich leicht auf- und abbauen und über eine Kurve biegen lässt, sollte ein besonderes Augenmerk auf ihren Schallschutz gelegt werden. Um Geräusche aus dem Nebenraum fernzuhalten, empfiehlt sich eine Metallwandstärke von mindestens 12 bis 15 Zentimetern. Holztrennwände sind in einschaligen oder zweischaligen Varianten erhältlich und lassen sich sehr einfach bearbeiten. Auch die Bearbeitung von Porenbeton ist leicht und hat den Vorteil, dass er nicht verputzt werden muss. Zudem zeichnet sich Porenbeton durch sein geringes Gewicht aus. Wesentlich schwerer sind Trennwände aus Gipsdielen oder Platten. Diese lassen sich allerdings sehr schnell aufbauen, indem die großflächigen Platten mit einer Nut-Feder-Verbindung miteinander verknüpft werden.

     

    Quelle: Das Haus online

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  • 25 Mar 2021
    Studie: Logistikimmobilien der Zukunft:
    Studie: Logistikimmobilien der Zukunft:

    Die englischsprachige Studie „Logistics bulidings of tomorrow“, herausgegeben vom Immobiliendienstleistungs- und Beratungsunternehmen JLL, beschäftigt sich mit den Entwicklungen der Assetklasse Logistikimmobilien in Europa. Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie ist die Nachfrage und der Bedarf nach Lagerhallen und Logistikflächen stark gestiegen. Laut Prognosen von OECD soll sich das Frachtvolumen von 122 Trillionen Tonnenkilometer im Jahre 2016 auf 329 Trillionen Tonnenkilometer im Jahre 2050 vergrößern.

     

    Doch mit steigender Nachfrage nach Logistikimmobilien steht die Assetklasse auch vor neuen Herausforderungen und Umstrukturierungen. Denn ein sich veränderndes Konsumentenverhalten, Wirtschaftswachstum und die Entwicklung im Bereich E-Commerce fordern heraus, dass Lieferketten (Supply Chains) sich weiterentwickeln und den Bedürfnissen und Anforderungen der Kunden und Investoren angepasst werden müssen. Auch die Frage nach Nachhaltigkeit rückt immer mehr in den Fokus. Ähnlich der Nachhaltigkeitszertifizierungen im Büroimmobilienbereich, wird auch die Assetklasse der Logistikimmobilien den Anforderungen nach Umweltverträglichkeit und Klimaschutz gerecht werden müssen – sowohl bei den Immobilien selbst als auch bei den Lieferketten.

     

    JLL setzt sich in seinem Report mit den Auswirkungen des demografischen und technologischen Wandels auf die Logistikimmobilien-Branche auseinander und betrachtet sowohl die Entwicklungen im Bereich Städtebau als auch die Zukunfts- und Umweltverträglichkeit dieser Assetklasse. Neben einer Auflistung von Trends im Bereich der Logistikimmobilien in Europa beschreibt die Studie, welche Rollen die Standortwahl und die Gestaltung von Lagerhallen und Logistikflächen spielen und wie sie ihre Funktionsweisen beeinflussen. Dabei richten sich die Betrachtungen sowohl an Investoren als auch an die Entwickler von Logistikimmobilien sowie ihre Nutzer.

     

    Quelle: JLL

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  • 24 Mar 2021
    Tipp: Gewährleistungsfrist beim Hausbau :
    Tipp: Gewährleistungsfrist beim Hausbau :

    Ist das Traumhaus erst einmal bezogen, denken Bauherren zunächst nicht an Mängel und Baufehler. Schließlich ist alles neu und die Freude über das Eigenheim groß. Doch gerade in den ersten Jahren nach Bezug ist es wichtig, das Haus hinsichtlich seiner Schwachstellen zu observieren und zu überprüfen. Denn die Gewährleistungsfrist endet, laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), fünf Jahre nach der Bauabnahme. Nach Ablauf der Frist haften private Bauherren für die Mängelbeseitigung und die Baumaßnahmen selbst.

     

    Um dies zu vermeiden, erinnert der Verband privater Bauherren (VPB) daran, die Gewährleistungsfrist im Auge zu behalten. Spätestens zum Ende der Laufzeit, mindestens ein halbes Jahr vor Ablauf der Frist, ist es von Vorteil, einen unabhängigen Bausachverständigen zu engagieren, rät der VPB. In einer sogenannten Schlussbegehung überprüft der Bausachverständige das Haus hinsichtlich möglicher Baumängel, die erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar werden und auch große Schäden verursachen können. Zudem endet der Hausbau aus rechtlicher Sicht erst mit der Schlussbegehung. Sollten dem Bauherren schon vorher Mängel auffallen, müssen diese reklamiert werden.

     

    Kommt es am Haus zu einer Mangelerscheinung, wie beispielsweise zu Rissen im inneren des Mauerwerks oder Feuchtigkeitsschäden an Fenstern, sollten diese gerügt werden. Der korrekte juristische Begriff für die Reklamation lautet „Mängelrüge“. Bauherren sollten darauf achten, dass die Mängelrüge schriftlich erfolgt und eine angemessene Frist beinhaltet, bis wann die Mängel beseitigt werden sollen. Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt ist, dass das für den Mangel zuständige Bauunternehmen gerügt wird und nicht versehentlich ein anderes. Denn nur der für den Schaden Verantwortliche muss diesen beseitigen. Wurde vom Bauherren ein anderes Bauunternehmen zur Mängelbeseitigung aufgefordert, kann dieses die Anfahrt und Arbeitszeit in Rechnung stellen.

     

    Quelle: VPB

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  • 23 Mar 2021
    Tipp: Balkon energieeffizient ausstatten:
    Tipp: Balkon energieeffizient ausstatten:

    Wenn man pünktlich zum Frühling seinen Balkon herrichtet, sollte dieser nicht nur gemütlich und optisch ansprechend wirken, sondern auch in puncto Energieeffizienz auf dem neusten Stand sein. Während es manchmal ausreicht, eine alte Balkontür auszutauschen, sollte in anderen Fällen der Balkon saniert oder gar abgerissen werden. Worauf zu achten ist, dass ein Balkon sich im Sommer zu einer komfortablen „grünen Oase“ verwandelt und im Winter Wärmeverluste vermeidet und Heizkosten spart, fasst die Verbraucherzentrale auf ihrer Internetseite zusammen.

     

    Je nach Bauzustand des Balkons und den persönlichen Vorstellungen, ist eine Sanierung nicht immer empfehlenswert. Denn wird eine neue Dämmung und ein Abfluss benötigt, muss der Boden oder das Geländer ausgetauscht werden und stehen weitere kleine Reparaturen an, sind die Gesamtkosten manchmal höher als ein Balkonabriss. Ein neuer vorgesetzter Balkon ermöglicht es hinsichtlich der Größe, der Barrierefreiheit und der Gestaltung, die eigenen Vorstellungen zu realisieren. Ein neuer Balkon ist zudem auf dem neusten Stand der Technik, besitzt beispielsweise eine abgedichtete und gedämmte Bodenplatte und schützt vor Feuchtigkeit und somit vor einem möglichen Schimmelbefall. Selbstverständlich muss dieser die baulichen und statischen Anforderungen erfüllen.

     

    Damit der Balkon im Winter aus energetischer Sicht einwandfrei funktioniert, sollten u. a. zwischen dem Boden in der Wohnung und der Balkonplatte keine Wärmebrücken entstehen. Denn durch die kühlen Stellen kann sich in der Heizsaison Schimmel an der Decke oder den Wänden in den angrenzenden Räumen bilden. Die Balkonfenster und die Tür sollten hinsichtlich ihrer Luftdichtheit überprüft und ggfs. ausgetauscht werden. Hilfreich und energiesparend ist eine Wärmeschutzverglasung. Auch sollte der Balkon gut vor Regenwassereinfall geschützt werden. Ein Gefälle des Bodens von 1,5 – 2 Prozent ist gemäß der Verordnung der DIN 1986-100 vorgeschrieben. Eine gute Fassadendämmung sowie der Schutz vor Hitze und Sonneneinstrahlung sind weitere Vorkehrungen. Wer möchte, kann sogar seinen eigenen Strom produzieren, indem ein Stecker-Solargerät an die Balkonbrüstung montiert wird.

     

    Quelle: Verbraucherzentrale

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  • 22 Mar 2021
    Urteil: Keine Mietminderung trotz Flächenabweichung:
    Urteil: Keine Mietminderung trotz Flächenabweichung:

    Die Mieterin einer Ballettschule beklagt ihre Vermieterin und fordert eine Mietminderung von 10 Prozent (AZ XII ZR 40/19). In dem im Juni 2015 geschlossenen Mietvertrag wurde eine Gesamtmiete der Gewerberäume von 4.900 Euro brutto vereinbart. Die vermietete Gesamtfläche der Räumlichkeiten beträgt ca. 300 Quadratmeter. Der Vertrag wurde von der vorigen Mieterin übernommen. In einem Schreiben vom 19. August 2016 korrigiert die Vermieterin die in der Anlage 1 festgeschrieben Grundfläche. Denn nach getätigten Umbaumaßnahmen beträgt die neu bemessene Mietfläche etwa 10 Quadratmeter weniger als im Mietvertrag festgehalten.

     

    Das Schreiben beinhaltet zudem eine weitere Korrektur. Fälschlicherweise sei der Flur, welcher der einzige Zugang zu der benachbarten Mieteinheit ist, aus Versehen der Mieterin zugeschrieben worden. Die Mieterin unterschreibt die neue Anlage zum Mietvertrag nicht und fordert von der Vermieterin eine Minderung der Bruttomiete um 10 Prozent. Bei ihrem Verlangen bezieht sie sich auf die kleinere Gesamtmietfläche. Die Beklagte ist zum Zeitpunkt des Rechtstreits Eigentümerin des Mietobjekts geworden. Die Klage wurde vom Landgericht (LG) München abgewiesen. Auch die Berufungsklage vor dem Oberlandesgericht (OLG) München hatte keinen Erfolg. Denn auch wenn aufgrund der Flächenabweichung gemäß § 536 Abs. 1 BGB ein Mietmangel ersichtlich ist, rechtfertigt dieser nicht grundsätzlich eine Mietminderung.

     

    Nur wenn die Mietfläche eine Minderung von mehr als 10 Prozent aufweist, gelte ohne Weiteres eine Mietminderung. Handelt es sich um eine Flächenabweichung von weniger als 10 Prozent, muss die Mieterin zunächst beweisen, dass aufgrund der verminderten Mietfläche der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache beeinträchtigt ist. Auch die Revision hatte keinen Erfolg. Laut Bundesgerichtshof ist die Klägerin ihrer Darlegungslast nicht nachgegangen, da sie nicht belegt hat, dass sie durch die verringerte Fläche Umsatzeinbußen zu verzeichnen hat. Ihre Angabe, sie können auf den zehn Quadratmetern vier Ballettschüler platzieren, reiche nicht aus, um zu beweisen, dass die verkleinerte Nutzfläche den Gebrauch der Mietsache beeinträchtigt.

     

    Quelle: BGH

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  • 19 Mar 2021
    Terrassenböden aus Holz:
    Terrassenböden aus Holz:

    Wenn die Tage wärmer werden, zieht es viele auf die Terrasse. Vor allem Holzterrassen erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Holzdielen wirken sehr natürlich und fügen sich optimal in die Umgebung ein. Der Baustoff Holz strahlt zudem Wärme und Gemütlichkeit aus, heizt sich bei direkter Sonneneinstrahlung dennoch nicht stark auf. Ebenso ist ein Holzboden tragfähig, robust und verfügt über gute Dämmeigenschaften. Wer Holz als Bodenbelag auf seiner Terrasse nutzen möchte, sollte sich mit der Planung, dem Bau und der Pflege auseinandersetzen.

     

    Da es eine Vielzahl von Hölzern gibt, gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten für die Gestaltung und den Look des Holzdielenbodens. Ein heimisches und gern eingesetztes Nadelholz ist Douglasie. Dieses grobfaserige Holz ist witterungsbeständig und nicht anfällig für Pilze und Insekten. Auch die Pflege ist recht leicht. Nach der Reinigung mit einer Bürste oder einem Tuch genügt es, den Boden mit einem Holzöl zu versehen. Ein Entgrauer lässt den Terrassenboden lange im Glanz erstrahlen.

     

    Wer auf eine lange Lebensdauer des Holzbodens wert legt, für den eignet sich ein Boden aus tropischem Teakholz. Dieses ist sehr widerstandsfähig gegen Wettereinflüsse, doch recht kostenintensiv. Aus ökologischer Sicht ist Teak jedoch nicht zu empfehlen, da die Abholzung des Regenwaldes und lange Transportwege der Umweltfreundlichkeit entgegenstehen. Wer mehr über Hölzer wissen möchte, wird in der DIN EN 350-2 fündig. Sie gibt Auskunft über die unterschiedlichen Dauerhaftigkeitsklassen. Während Teak zu der Klasse 1 gehört und als „sehr dauerhaft“ eingestuft wird, gehören Hölzer wie Birke, Buche und Weide zu der Dauerhaftigkeitsklasse 5 „nicht dauerhaft“.

     

    Quelle: Schöner Wohnen

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  • 18 Mar 2021
    Studie: Unternehmen bevorzugen Arbeit im Büro:
    Studie: Unternehmen bevorzugen Arbeit im Büro:

    Auch wenn anzunehmen ist, dass der durch die Corona-Krise auftretende Homeoffice-Boom sich auch in Zukunft in den Arbeitsalltag integrieren oder sogar ausweiten wird, zeigen jüngste Auswertungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) das Gegenteil. Laut den Umfrageergebnissen von mehr als 1.200 teilnehmenden Unternehmen, planen lediglich 6,4 Prozent der Firmen, einen Teil oder gar ganze Büroflächen aufzugeben und den Arbeitsplatz nach Hause verlegen zu lassen.

     

    Den größten Teil davon machen Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten aus. Dazu gehören beispielsweise Kanzleien, Wirtschaftsprüfer oder Beratungsunternehmen. Doch auch hier ist der Anteil der Unternehmen eher gering. Für rund zwei Drittel der befragten Unternehmen ist der Übergang ins Homeoffice lediglich eine temporäre Lösung. Zum einen bevorzugen sie die Anwesenheit ihrer Mitarbeiter im Büro. Zum anderen ist ein fester Arbeitsplatz im Büro in vielen Arbeitsverträgen vorgeschrieben.

     

    Die Vorhaben gehen sogar so weit, dass bisher ungenutzte Büroflächen nicht verkauft oder abgegeben, sondern aus- und umgebaut werden sollen. Auf diesen Flächen sowie aus Großraumbüros sollen mehr Räume für Kommunikation und Austausch entstehen. Dies sagen etwa 17 Prozent der befragten Unternehmen. Zudem zeigt sich, dass der Büromarkt auch während der Corona-Krise recht stabil geblieben ist. Laut Studie sind die Büromieten im vergangenen Jahr sogar leicht gestiegen. Die Umfrage des IW wurde im vierten Quartal 2020 durchgeführt.

     

    Quelle: IW

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  • 17 Mar 2021
    Studie: Häufigste Mängel bei Eigentumswohnungen:
    Studie: Häufigste Mängel bei Eigentumswohnungen:

    Das Institut für Bauforschung (IfB) und der Bauherren-Schutzbund (BSB) haben in Zusammenarbeit die Kurzstudie „Die 10 häufigsten Mängel bei Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern“ herausgegeben. Mit dieser Studie fassen die Herausgeber die am häufigsten auftretenden Baumängel zusammen. Zudem enthält die Studie hilfreiche Tipps für Wohnungsverkäufer, wie sie die Mängel frühzeitig erkennen können. IfB und BSB empfehlen, bei einem Wohnungskauf einen Sachverständigen zurate zu ziehen.

     

    Denn nur wenn Baumängel frühzeitig erkannt werden, werden Wohnungskäufer nicht zu einem späteren Zeitpunkt mit sichtbaren Folgeschäden überrascht und mit hohen Folgekosten konfrontiert. Bestenfalls lässt man den Kaufvertrag sowie den Modernisierungs-Bauvertrag vor dem Kauf von einem Fachmann prüfen. Ebenso sollte ein Experte in der Bauphase die Arbeiten kontrollieren und bei der Abnahme des Eigentums fachlich beratend zur Seite stehen.

     

    Einige der häufigsten Mängel in Eigentumswohnungen beruhen auf einer lückenhaften Baubeschreibung. So ist in Bauverträgen die Ausstattung oftmals nicht genau definiert, was im Nachhinein der Grund für aufwendige Umbauten ist. Deshalb sollte beispielsweise genau definiert werden, welche Baumaßnahmen zum „seniorengerechten Wohnkomfort“ gehören. Weitere häufige Mängel, die hohe Folgekosten nach sich ziehen, entstehen durch einen unzureichenden Schallschutz sowie durch Feuchteschäden am Bodenbelag, im unbeheizten Dachgeschoss oder im Keller nach einem Heizkesselaustausch. Auch bei fehlender Leitungsdämmung oder mangelhafter Beheizung bei einem Aus- und Anbau können kosten- und arbeitsintensive Folgeschäden entstehen.

     

    Quelle: BSB

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  • 16 Mar 2021
    Forschungsstudie: Bessere Energiebilanz durch Smart-Home-Technik:
    Forschungsstudie: Bessere Energiebilanz durch Smart-Home-Technik:

    Noch bis Mai 2021 läuft das wohnungswirtschaftliche Forschungsprojekt „Einfluss der Betriebsführung auf die Effizienz von Heizungsaltanlagen im Bestand (BaltBest)“. Die Untersuchungen des Projekts sollen einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Strategien im Bereich Klimaschutz und Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft leisten. Hintergrund der Untersuchungen ist, dass neben einer verbesserten Gebäudetechnik auch das Nutzungsverhalten der Mieter dazu beitragen soll, den Verbrauch an Brennstoffen und den CO2-Ausstoß im Gebäudesektor zu senken.

     

    Erste Ergebnisse zeigen deutlich, dass ein bewusstes Nutzungsverhalten der Immobilienbesitzer und Mieter den Energieverbrauch deutlich senken kann. Damit Nutzer ihr Energienutzungsverhalten besser verstehen können, bedarf es einer Smart-Home-Technik zur Überprüfung und Kontrolle ihres Verhaltens. Ausgearbeitete Handlungsempfehlungen sollen sie dabei unterstützen, das Nutzungsverhalten zu optimieren und den Energieverbrauch nachhaltig zu senken.

     

    Für das Projekt wurden über drei Heizperioden hinweg, mit dem Beginn der Untersuchungen im Dezember 2018, insgesamt 100 Mehrfamilienhäuser aus dem Mitgliederkreis des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW mit einer speziellen Funk-Messinfrastruktur ausgestattet. Die Daten aus 3,9 Millionen Telegrammen sowie Befragungen zum Heizverhalten werden vom Forschungsinstitut EBZ Business School – University of Applied Sciences und der Technischen Universität Dresden erhoben, durchgeführt und ausgewertet. Die Zwischenbilanz zeigt, dass mit einem angepassten Nutzungsverhalten, der Überwachung der Anlagentechnik sowie einer optimalen Anpassung des Leistungsbedarfs und der Heizungstemperaturen der CO2-Ausstoß deutlich verringert werden kann. Weitere Studienergebnisse können auf der Internetseite von GdW nachgelesen werden.

     

    Quelle: GdW

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  • 15 Mar 2021
    Urteil: Wertstoffsammelstelle begründet keinen Sachmangel:
    Urteil: Wertstoffsammelstelle begründet keinen Sachmangel:

    Im Jahre 2015 erwarb ein Ehepaar eine Eigentumswohnung in einem Neubaugebiet in Düsseldorf. Auf dem Gelände sollten insgesamt 1.800 Wohnungen entstehen. Für die 140 Quadratmeter große Wohnung bezahlte das Ehepaar 550.000 Euro. Zu einem späteren Zeitpunkt errichtete die Stadt Düsseldorf auf der gegenüberliegende Seite der Neubauwohnung eine Altglas- und Altpapier-Containeranlage. Da die Anlage bei den Verkaufsgesprächen mit dem Bauträger nicht thematisiert wurde, fühlte sich das Ehepaar arglistig getäuscht und erhob Klage (AZ I-21 U 46/19).

     

    Die Eheleute forderten von dem Bauträger eine Schadensersatzzahlung von 10.000 Euro. Als Gründe gaben sie an, dass die Neubauwohnung wegen der durch die Anlage entstehenden Lärm- und Geruchsbelästigungen sowie der optischen Nachteile etwa 30.000 Euro weniger wert sei als der vereinbarte Kaufpreis. Vor dem Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hatte die Klage keinen Erfolg. Eine Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) ließ der Senat nicht zu. Das OLG sieht in Bezug auf § 437 BGB keinen Sachmangel der Kaufsache durch die Errichtung einer Wertstoffsammelstelle in der Nähe des Neubaugebiets.

     

    Denn laut OLG ist eine ökologisch sinnvolle Abfallentsorgung Bestandteil des urbanen Lebens. Die Eheleute haben sich mit dem Kauf ihrer Eigentumswohnung für den Standort in einem städtischen Gebiet entschieden. Die Beeinträchtigungen durch eine Containeranlage seien somit unvermeidbar und hinzunehmen, auch wenn es sich um eine Neubausiedlung mit gehobenen Immobilienpreisen handele. Ferner stand der Bauträger nicht in der Pflicht, über die Errichtung der Wertstoffsammelstelle zu informieren, da es sich um ein öffentliche und für jeden zugängliche Information handele. Auch der rechtlich vorgeschriebene Mindestabstand der Containeranlage zu den Wohngebäuden wurde vorschriftsmäßig eingehalten.

     

    Quelle: OLG Düsseldorf

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  • 12 Mar 2021
    Tipps für die Gestaltung der Zimmerdecke:
    Tipps für die Gestaltung der Zimmerdecke:

    Beim Einzug in eine Wohnung oder ein Haus sowie bei einer anstehenden Renovierung findet die Zimmerdecke oftmals nur wenig Beachtung. Dabei wirkt sich diese aufgrund ihrer Höhe und ihrer Gestaltung auf die gesamte Raumatmosphäre aus. Manchmal reichen schon kleine Maßnahmen aus, um die Decke zu verschönern. Ist die Zimmerdecke beispielsweise eben und weist keine Makel auf, genügt oftmals ein Anstrich mit weißer Farbe. Möchte man hohe Decken kaschieren und den Raum optisch verkleinern, greift man am besten zu einer dunkleren Decken- als Wandfarbe.

     

    Bei den Malerarbeiten sollte die erste Schicht als Grundierung dienen, wobei die Malerfarbe verdünnt werden sollte. Mit der zweiten Farbschicht erstrahlt die Zimmerdecke in neuem Glanz. Weist die Decke allerdings Unebenheiten auf oder wirkt optisch unschön, empfiehlt es sich, diese zu tapezieren. Hierfür sind Vorarbeiten wie das Spachteln für die Beseitigung von Rissen und kleinen Löchern notwendig. Gegebenenfalls muss sogar die alte Tapete zunächst abgelöst werden.

     

    Neben Maler- und Tapezierarbeiten könnte auch das Verkleiden eine gute Alternative sein, um der Zimmerdecke einen edlen Look zu verleihen. Styropor-Platten oder Paneele bieten sich hierfür besonders gut an. Wer Paneele anbringen möchte, sollte zunächst eine Unterkonstruktion aus Dachlatten mit einem Abstand von 60 bis 80 Zentimetern von der Decke anbringen. Weitere Tipps für die Gestaltung von Zimmerdecken sowie Tipps, worauf beim Legen von Stromanschlüssen für Lampen zu achten ist, finden Hobbyhandwerker auf dem Wohnblog wohnen.de.

     

    Quelle: wohnen.de

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  • 11 Mar 2021
    Wohnen in Deutschland: Unterschiede Stadt und Land:
    Wohnen in Deutschland: Unterschiede Stadt und Land:

    Die Studie „Wohnen in Deutschland 2020 – Unterschiede zwischen Stadt und Land“ untersucht und vergleicht die Immobilien- und Mietpreise in deutschen Kernstädten und Ballungsräumen im Vergleich zu den Preisentwicklungen im Speckgürtel und im ländlichen Raum. Ein wichtiger Aspekt der Untersuchungen bezieht sich auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die dadurch verstärkten Pendlerbewegungen aus den Großstädten in den ländlichen Raum. Hierzu lässt sich sagen, dass Großstädte, die das höchste Pendlersaldo ins Umland aufweisen, auch die höchsten Immobilienpreise zu verzeichnen haben. Die Studie untersucht daher auch, wie sich die steigenden Immobilienpreise in den Großstädten auf das Preisniveau im Umland auswirken.

     

    Darüber hinaus werden weitere Themen und Veränderungen auf dem Immobilienmarkt abgehandelt: Wo befinden sich die höchsten Mietpreise in den Städten sowie im ländlichen Raum? Welche Metropolen sind besonders teuer? Und in welchem Umland ist ein starker Preisanstieg zu verzeichnen? Auch die Entwicklungen in den geläufigen Immobilieninseraten sowie die Interessentennachfrage sowie eine detaillierte Aufschlüsselung der Pendlerbewegung sind Gegenstand der Untersuchungen.

     

    Herausgegeben wurde die Studie von der Sparda-Banken-Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und dem Beratungsunternehmens IW Consult. Mit dem zusätzlich angebotenen Online-Tool der Sparda-Banken erhalten Interessenten die Möglichkeit, sich über die Preisentwicklungen und die Angebote in ihrer Wunschregion zu erkunden und diese mit anderen Regionen zu vergleichen.

     

    Quelle: IW

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  • 10 Mar 2021
    Terrasse und Balkon: Sandsteinboden reinigen:
    Terrasse und Balkon: Sandsteinboden reinigen:

    Der Frühling steht vor der Tür: Da ist es an der Zeit, die Terrasse auf Vordermann zu bringen. Hausbesitzer oder Mieter, die einen Sandsteinbelag auf ihrer Terrasse oder ihrem Balkon haben, sollten alsbald mit der Reinigung beginnen. Da es sich bei Sandstein um ein stabiles, jedoch durch seine natürliche Struktur um ein poröses Gestein handelt, sollte beim Säubern Vorsicht geboten werden. Schädigende Flüssigkeiten wie säurehaltige Reiniger sind nicht zu empfehlen. Auch Hochdruckreiniger bieten sich nicht an, da sie die Verschmutzung eher in den Stein reindrücken, als ihn davon zu befreien.

     

    Ein guter Weg, den schönen Sandstein-Terrassen- oder Balkonboden frühlingsbereit zu machen, ist selbst Hand anzulegen und diesen mit wenig Druck zu reinigen und aufzufrischen. Vor der Reinigung sollte der Boden mit einem weichen Besen von Schmutz und Staub befreit werden. Spezielle Natursteinreiniger können leicht auf die Verschmutzungen versprüht und nach dem Einwirken mit klarem Wasser abgespült werden. Wichtig ist hierbei, dass der Reiniger nicht mehr als 2,5 Prozent Hypochlorit enthält. Doch auch einfache Hausmittel helfen bei der Reinigung des Sandstein-Bodens.

     

    Machen sich Flecken auf dem Boden breit, sollten diese sofort mit einem weichen Tuch aufgesaugt werden. Fettflecken beispielsweise sollten zunächst mithilfe von Küchenpapier entfernt werden. Wichtig dabei ist es, das Fett nicht auf dem Boden zu verreiben, sondern es zu aufzutupfen. Anschließend sollte auf die Fettflecken eine Mischung aus lauwarmem Wasser sowie einem mildalkalischen Reiniger aufgetragen werden. Die Mischung sollte anschließend mit viel klarem Wasser abgespült werden. Bei eingetrockneten Kaffee- oder Rotweinflecken verschafft eine säurefreier Grundreiniger für Bodenbeläge Abhilfe. Empfehlenswert ist es in jedem Fall, den Sandsteinboden im Vorhinein mit einem hochwertigen Produkt für Natursteine zu imprägnieren. Dieser schützt den Boden vor Flüssigkeiten und aggressiven Stoffen. Je nach Nutzungsintensität sollte die Imprägnierung alle zwei bis fünf Jahre wiederholt werden.

     

    Quelle: Das Haus online

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  • 09 Mar 2021
    Wallbox für Elektroauto:
    Wallbox für Elektroauto:

    Wer im Besitz eines Elektroautos ist, dem bietet eine „Wallbox“ eine gute Lösung, um das E-Auto aufzuladen. Diese kann problemlos im Außenbereich an einer Hauswand oder einem Carport sowie im Innenbereich, zum Beispiel in einer Garage, montiert werden. Soll die intelligente Wandladestation in einem Mehrfamilienhaus installiert werden, ist eine Rücksprache mit den anderen Hauseigentümern oder der Hausverwaltung notwendig. Mieter sollten zudem klären, was mit der Wallbox passiert, wenn es zur Beendigung des Mietverhältnisses kommt.

     

    Auch wenn die Montage der Wallbox meist unproblematisch ist, sollte sie niemals in Eigenregie erfolgen. Da der Betrieb mit Dreiphasenwechselstrom, dem sogenannten Starkstrom erfolgt, sollte ein Fachmann die Arbeiten übernehmen. Dieser überprüft den Netzanschluss und weiß, ob Montagearbeiten wie das Verlegen von Kabeln oder Wanddurchbrüche erforderlich sind. Bei der Auswahl der Ladestation sollte darauf geachtet werden, dass diese zum Auto passt. Hierbei sollten der On-Board-Charger des Autos sowie die Leistung der Wallbox und das Ladekabel aufeinander abgestimmt werden.

     

    Im Vergleich zu einer Haushaltssteckdose zeichnet sich eine intelligente Wandladestation durch eine höhere Leistung und einen schnelleren und sicheren Ladevorhang aus. Während eine normale Haushaltssteckdose eine Höchstleistung von 3,68 Kilowatt (kW) abgibt, erbringt eine Standard-Wallbox eine weitaus höhere Leistung von bis zu 22 kW. Bei einer Leistung von 3,7 bis 11 kW betragen die Kosten für eine Wallbox zwischen 400 und 1.000 Euro. Leistungsstärkere Modelle zwischen 11 bis 22 kW sind für 600 bis 2.000 Euro zu haben. Hierbei muss man jedoch beachten, dass für eine Ladestation mit 22-kW-Ladeleistung eine Genehmigung beim Netzbetreiber erforderlich ist. Neben den Kosten für die Wallbox sind außerdem noch die Montagekosten hinzuzurechnen. Fördergelder können über Programme wie „Energieeffizient Sanieren (151 und 430)“ sowie über das „Umweltprogramm (240 und 241)“ und die Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragt (KfW) werden.

     

    Quelle: effizienzhaus-online

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  • 08 Mar 2021
    Urteil: Erhöhung der Miete nach Modernisierung:
    Urteil: Erhöhung der Miete nach Modernisierung:

    Die Mieter einer 85,65 Quadratmeter großen Wohnung in Berlin beklagen ihre Vermieterin auf die anteilige Rückzahlung der bisher getätigten Miete (AZ VIII ZR 369/18). Das Mietverhältnis besteht seit 2016, im Mietvertrag war eine Nettokaltmiete von 1.199 Euro vereinbart. Dies entspricht einem Quadratmeterpreis von 13,99 Euro. Die Vormieter zahlten lediglich eine Nettokaltmiete von 485 Euro. Nach dem Auszug stand die Altbauwohnung leer. Die Vermieterin hat zahlreiche und umfangreiche Baumaßnahmen an der Wohnung durchführen lassen. Zu den Arbeiten gehörten u. a. die Erneuerung der Elektrik sowie der sanitären Anlagen im Badezimmer, die Verlegung von über den Putz gelegten Heizungsrohren in den Fußboden als auch die Verlegung von Fliesen und Parkett sowie der erstmalige Einbau einer Küche.

     

    Mit einem Schreiben im Mai 2016 rügten die Mieter, die Vermieterin habe gegen §§ 556d ff. BGB zur Begrenzung der Miethöhe verstoßen. Aus Sicht der Mieter überschreitet die vereinbarte Nettokaltmiete die ortsübliche Vergleichsmiete um mehr als 10 Prozent. Diese läge zu diesem Zeitpunkt bei einem Quadratmeterpreis von 8,74 Euro und somit einer Monatsmiete von 748,58 Euro. Die Mieter verlangen die Rückzahlung der zu viel bezahlten Miete für die Monate Juni bis November 2016. Ebenso fordern sie von der Vermieterin eine Feststellung, dass sie keine höhere Miete zahlen müssen. Das Landgericht entscheidet zugunsten der Vermieterin und bezieht sich auf § 556f Satz 2 BGB nach welchem die Mietpreisbremse nicht gilt, wenn zuvor eine Modernisierung stattgefunden hat.

     

    Dieser Paragraf gilt allerdings nur, wenn die Modernisierungskosten mindestens ein Drittel der Kosten für eine vergleichbare Neubauwohnung erreichen. Hierbei dürfen lediglich Modernisierungsmaßnahmen aus dem Katalog des § 555b BGB berücksichtigt werden. Ebenso muss die Wohnung nach den Modernisierungsarbeiten in fast allen Bereichen, wie Sanitäreinrichtungen, Fenstern, Fußböden, Elektroinstallationen und anderen, eine wesentliche qualitative Verbesserung aufweisen. Nach der Revision der Mieter und dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) muss das Landgericht erneut prüfen, ob die Baumaßnahmen und die Kosten als Modernisierungskosten einzuordnen sind und die erforderliche Höhe gemäß § 556e Abs. 2 BGB erreichen.

     

    Quelle: BGH

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