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  • 19 Feb 2019
    Energieeffizienz: Ist Liquedfied Natural Gas die Lösung für das Energieproblem?
    Energieeffizienz: Ist Liquedfied Natural Gas die Lösung für das Energieproblem?

    Durch den beschlossenen Kohleausstieg und der Abkehr von der Atomenergie bleiben Deutschland nur noch wenige Energiequellen. Neben Wind-, Wasser-, und Solarstrom wäre auch LNG-Gas eine Option, um die Energiewende bis 2030 erfolgreich umzusetzen.

     

    Lange Zeit galt die Produktion von LNG (Liquedfied Natural Gas) als zu aufwendig und teuer. Doch mittlerweile haben sich die Produktionskosten minimiert und der Transport gestaltet sich genauso sicher wie mit Erdöl. Deutsche Haushalte und Industriestandorte könnten also in Zukunft mit Flüssiggas versorgt werden. Das Problem dabei ist die noch schlechte Versorgung. Das hat jetzt auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erkannt.

     

    Auf einer Konferenz hat er deshalb den Bau von LNG-Terminals verkündet. Sie sollen langfristig die Energieversorgung Deutschlands sichern und den Verlust der Kohleenergie kompensieren. Fraglich dabei bleibt, in welchem Zeitraum dies geschehen soll. Denn allein der Bau neuer Stromtrassen liegt bereits hinter dem Zeitplan der Bundesregierung.

     

    Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Deutscher Verband Flüssiggas

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  • 18 Feb 2019
    Leben & Wohnen: Urteil: Warum ein anstößiger Straßenname für eine juristische Auseinandersetzung sorgte
    Leben & Wohnen: Urteil: Warum ein anstößiger Straßenname für eine juristische Auseinandersetzung sorgte

    In der Regel sind Straßennamen hierzulande kein Grund für Streitigkeiten. In Köln allerdings schon: Hier sorgte die Benennung einer Straße für großen Unmut. Am Ende musste sogar das Gericht darüber entscheiden. 

     

    Konkret ging es um eine Grundstückeigentümerin, die ein Haus in einem neugebauten Gebiet besaß. Da die Straße zum Anwesen noch keine Bezeichnung hatte, suchte man in der zuständigen Bezirksvertretung nach einem Namen. Nach langen Beratungen entschlossen sich die Gemeindevertreter für „Am Lusthaus“. Diese Straßenbezeichnung sorgte bei der Eigentümerin jedoch für große Empörung, denn sie wollte mit diesem anstößigem Namen nicht in Verbindung gebracht werden. Sie klagte daher beim zuständigen Gericht gegen diese Straßenbenennung.

     

    Das dafür zuständige Verwaltungsgericht Köln wies die Klage jedoch ab (AZ: 20 K 3900/14). In ihrer Urteilsbegründung hoben die Richter hervor, dass der Beschluss korrekt beschlossen wurde und die Bezirksvertretung bei ihren Entscheidungen einen gewissen Entscheidungsspielraum besitzt. Dass sich am Ende für diesen Namen entschieden wurde, lag primär an seinem historischen Bezug: Ganz in der Nähe befand sich früher ein Herrenhaus mit dem Namen „Lusthaus“.

     

    Quelle: VG Köln © photodune.net

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  • 15 Feb 2019
    Marktdaten: In Hamburg und Berlin wohnt es sich besonders beengt
    Marktdaten: In Hamburg und Berlin wohnt es sich besonders beengt

    Wie viel Platz haben die Deutschen zum Wohnen? Das Vergleichsportal Check24 wollte es genau wissen und hat sich die durchschnittliche Größe von Wohnungen in Deutschland genauer angeschaut.

     

    So haben Haushalte in Saarland sowie Rheinland-Pfalz im Durchschnitt 100 Quadratmeter zur Verfügung. In den beiden Stadtstaaten Hamburg und Berlin sieht es dagegen für die Bewohner sprichwörtlich eng aus. Hier wohnen die Menschen im Durchschnitt auf 70 Quadratmeter – und zahlen dafür meistens sogar noch höhere Mieten als in Saarland oder Rheinland-Pfalz. Auch in Köln und München sieht die Wohnraumlage ähnlich aus.

     

    Fazit der Studie: Je mehr Einwohner eine Stadt hat, desto weniger Wohnraum steht den Bewohnern zur Verfügung. Wer also besonders viel Wohnfläche braucht, sollte nach Ansicht von Check24 in Städte ziehen, die maximal 100.000 Einwohner haben, denn hier liegt die durchschnittliche Wohnraumgröße bei 96 Quadratmetern. 

     

    Quelle: Check24

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  • 14 Feb 2019
    Leben & Wohnen: Was Verbraucher bei einem Kamin beachten sollten
    Leben & Wohnen: Was Verbraucher bei einem Kamin beachten sollten

    Ein knisterndes Feuer im Kamin ist vor allem in der kalten Jahreszeit ein schöner Anblick. Zusätzlich erwärmt er mehrere Räume und reduziert so die Heizkosten. Doch laut Landesumweltamt NRW birgt ein Kamin bei falscher Nutzung zahlreiche Gefahren.

     

    325.000 Kamine wurden laut Fachverband Heiz- und Kochgeräte im Jahr 2018 an die Verbraucher verkauft. Bei der Nutzung kommt es aber immer wieder zu schwerwiegenden Fehlern. So weist das Landesumweltamt aus Nordrhein-Westfalen darauf hin, dass niemals feuchtes Holz verwendet werden sollte. Denn dieses lässt sich nur schwer entzünden, pustet übermäßig viel Rauch frei und kann sich unter Umständen auch an den Wänden des Kamins festsetzen. Im schlimmsten Fall droht sogar ein Kaminbrand. Auch Papier und Pappe haben in einem Kamin nichts zu suchen, da sie viel zu viel Asche und Feinstaub produzieren.

     

    Damit das Holz später im Kamin ordentlich brennt und keine Rauchschwaden produziert, empfehlen die Experten Holz zu verwenden, dass eine Mindest-Lagerung aufweist: Pappeln und Fichten sollten ein Jahr, Linden, Erlen und Birken ein bis zwei Jahre, Buchen, Eschen sowie Obstbäume zwei Jahre und Eichenholz mindestens zwei bis drei Jahre ruhen. Neben trockenem Holz dürfen auch Presslinge aus Holz für die Befeuerung genutzt werden. 

     

    Quelle: Landesumweltamt NRW

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  • 13 Feb 2019
    Guter Rat: Risse am Haus - das sollten Hauseigentümer wissen
    Guter Rat: Risse am Haus - das sollten Hauseigentümer wissen

    Entdecken Hausbesitzer Risse in oder am Haus, verunsichert das viele zunächst. Welche Risse dabei unbedenklich sind und welche nicht, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB).

     

    Ist der Riss nicht breiter als 0,2 Millimeter, handelt es sich um einen harmlosen Haarriss. Sie treten häufig bei neuen Gebäuden auf. Architekten sprechen dabei auch von Setz- oder Spannungsrissen. Die Hauseigentümer müssen sich bei solche Rissen keine Sorgen machen, denn sie vergrößern sich nicht und sind lediglich ein Schönheitsproblem.

    Weist der Riss in der Wand oder der Decke eine Breite von mehr als 0,2 Millimeter auf, sollten Hausbesitzer umgehend handeln und einen Bausachverständigen zu Rate ziehen. Dieser klopft dann unter anderem den Putz ab und prüft, ob der Haarriss durch die betroffene Bauwerkskonstruktion hindurch geht. Zusätzlich markiert er den Riss mit einer Gipsmarke, um über einen längeren Zeitraum den entdeckten Haarriss zu beobachten. 

     

    Vermeiden lassen sich solche Risse in und am Haus durch Sorgfalt und einer gründlichen Planung. Zudem empfiehlt der VPB, bei Neubauten vor Baubeginn ein Baugrundgutachten anzufordern, um die Bodenbeschaffenheit zu prüfen. Die Experten stellen aber auch klar: Eine Garantie gegen Haarrisse gibt es nicht.

     

    Quelle: VPB © photodune.net

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  • 12 Feb 2019
    Energieeffizienz: Energiewende: Deutschland braucht weitere Stromtrassen
    Energieeffizienz: Energiewende: Deutschland braucht weitere Stromtrassen

    Um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen, sind nach Angaben der vier Netzbetreiber Amprion, Tennet, TransnetBW und 50Hertz weitere Stromtrassen nötig. 

     

    Im aktualisierten Netzentwicklungsplan 2030 (NEP) gehen die vier Betreiber davon aus, dass etwa 1.600 Kilometer Hochspannungsleitungen neu verlegt und 2.900 Kilometer bestehende Trassen verstärkt werden müssen. Die Kosten belaufen sich nach neuen Schätzungen auf rund 52 Milliarden Euro. Im NEP aus dem Jahr 2017 war noch die Rede von 33 Milliarden Euro. Grund für die gestiegenen Mehrkosten ist der Anteil an Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstrassen, deren Kabel unterirdisch verlegt werden müssen. Auch der Ausbau des Offshore-Stromnetzes von den Windparks in der Nordsee in den Süden der Republik verursacht bis 2030 weitere Kosten in Höhe von 18 Milliarden Euro.

     

    Die meisten großen Windparks entstehen in der Nord- sowie Ostsee und sollen Strom produzieren, der vorwiegend im Süden Deutschlands benötigt wird. Da die Regierung den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf 65 Prozent erhöhen will, sind dafür weitere Hochspannungstrassen nötig, die vom Norden in den Süden unter- sowie oberirdisch verlegt werden.

     

    Quelle: Netzentwicklungsplan Strom, 2019

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  • 11 Feb 2019
    Mieten & Vermieten: Urteil: Mieter müssen Modernisierungsmaßnahmen nicht immer zustimmen
    Mieten & Vermieten: Urteil: Mieter müssen Modernisierungsmaßnahmen nicht immer zustimmen

    Plant ein Vermieter eine Modernisierung am Haus, müssen die Mieter in der Regel diese Maßnahme sowie die daraus resultierende Mieterhöhung akzeptieren. Doch bei einem völligen Umbau der Wohnungen sieht die Rechtslage ganz anders aus, wie ein Fall aus Berlin zeigt.

     

    Konkret ging es um Mieter, die seit mehr als 30 Jahren in einem Reihenhaus wohnen und dafür knapp 460 Euro Miete pro Monat zahlen. Doch nachdem die Immobilie an eine Entwicklungsgesellschaft verkauft worden war, wollte die das Haus grundlegend umbauen. So umfassten die geplanten Baumaßnahmen unter anderem neue Heizungen, neue Fenster, eine neue Raumaufteilung in den Wohnungen, Ausbau des Spitzbodens sowie den Anbau eines Wintergartens und einer Terrasse. Durch die umfangreichen baulichen Maßnahmen sollte sich die Miete auf 2.150 Euro erhöhen. Doch die Mieter lehnten das Bauvorhaben der Entwicklungsgesellschaft kategorisch ab. Der neue Eigentümer zog deshalb vor Gericht.

     

    Das Bundesgerichtshof wies in letzter Instanz die Klage des Eigentümers ab (AZ: VIII ZR 28/17). In ihrer Urteilsbegründung hoben die Richter hervor, dass eine Modernisierung über den bloßen Erhalt des bisherigen Zustands der Wohnung hinausgehen darf, allerdings dürfe sie nicht den grundlegenden Wohncharakter ändern. Aus Sicht des BGH war dies im vorliegenden Fall jedoch gegeben. Die Mieter hätten daher auch das Recht, ein so massives Bauvorhaben abzulehnen. 

     

    Quelle: BGH

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  • 08 Feb 2019
    Leben & Wohnen: Smart-Home-Technologie: Hauptsache sicher
    Leben & Wohnen: Smart-Home-Technologie: Hauptsache sicher

    Vernetzte Lautsprecher und intelligente Lichttechnik – mit der Smart-Home-Technologie ist alles möglich. Doch zusätzlich machen die smarten Geräte auch das Leben sicherer und schützen vor Schäden. Welche Geräte in den eigenen vier Wänden für mehr Sicherheit sorgen, erklärt der TÜV Rheinland.

     

    Immer beliebter werden laut TÜV moderne Einbruchmeldeanlagen, die sich beim Hausbewohner melden, wenn eine Außentür oder ein Fenster noch offen steht, wenn dieser das Haus verlässt. Auch smarte Einrichtungen, die die Anwesenheit der Hausbewohner simulieren, stehen bei Eigentümern hoch im Kurs. Mittels intelligenter Technik schaltet ein Gerät zu unterschiedlichen Zeiten die Beleuchtung im Haus sowie den Fernseher oder das Radio an sowie aus. 

     

    Die digitale Technik schützt aber nicht nur vor Einbrechern, sondern kann auch Leben retten. Bricht zum Beispiel ein Feuer aus, kommunizieren die Brandmelder mit der gesamten Haustechnik und schalten so beispielsweise das Licht überall an und fahren gleichzeitig die Rollläden hoch, um die Flucht aus dem Gefahrenbereich zu erleichtern.

     

    Quelle TÜV Rheinland

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  • 07 Feb 2019
    Marktdaten: Windkraftanlagen beeinflussen Preise von Immobilien
    Marktdaten: Windkraftanlagen beeinflussen Preise von Immobilien

    Windkraftanlagen prägen seit Jahrzehnten die deutsche Landschaft und tragen zum Klima- und Umweltschutz bei. Doch laut einer Studie des Leibnitz Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) beeinflussen sie auch die Preise von Immobilien auf dem Land.

     

    Nach Untersuchungen des RWI sinken die Preise von Immobilien, die sich in unmittelbarer Nähe einer solchen Anlage befinden, um durchschnittlich sieben Prozent. Je weiter entfernt sich die Windkraftanlage vom Grundstück befindet, umso geringer ist der preismindernde Effekt. Bei einem Abstand von acht Kilometern stellten die Forscher keine Auswirkungen auf den Immobilienpreis fest.

     

    Das RWI weist jedoch darauf hin, dass dieser Effekt auf dem Land wesentlich stärker ausgeprägt sei, als in der Stadt. Hier zeigen die Untersuchungen, dass sich der Wert der Immobilie kaum verändere, wenn eine Windkraftanlage sich in unmittelbarer Nähe befindet.

     

    Quelle: RWI

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  • 06 Feb 2019
    Immobilienkauf: Kleines Haus - aber große Hürden?
    Immobilienkauf: Kleines Haus - aber große Hürden?

    In Deutschland sind bezahlbarer Wohnraum sowie Bauland Mangelware. Kein Wunder, dass der Wohntrend „Tiny Houses“ aus den USA auch hierzulande immer mehr Fans findet. Wer in solch einem Mikrohaus wohnen möchte, muss allerdings einiges beachten. Der Verband Privater Bauherren (VPB) klärt auf.

     

    In der Regel verfügt ein Tiny House über einen fahrbaren Untersatz, kann also – bedingt durch seine kompakten Maße – mühelos fortbewegt werden. Doch hier gibt es schon das erste Problem: Das deutsche Gesetz unterscheidet eindeutig zwischen Häusern und Fahrzeugen. Soll das Minihaus öfter bewegt werden, gilt es als Wohnwagen und unterliegt daher auch allen geltenden Gesetzen und muss daher unter anderem für den Straßenverkehr zugelassen sein. 

     

    Soll das Haus in Kleinformat dauerhaft auf einem Grundstück stehen, benötigt der Eigentümer dafür eine Genehmigung. Zusätzlich greifen die zahlreichen Vorschriften der zuständigen Landesbauverordnung. Auch die Frage, wie das Tiny House an die Strom-, Abwasser- sowie Wasserversorgung angeschlossen werden soll, muss vorab geklärt werden. Der Traum von einem Tiny House mag in der Theorie schön klingen, wird aber in der Realität oft zu einem großen Problem.

     

    Quelle: VPB

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  • 05 Feb 2019
    Energieeffizienz: Heizkosten verringern - Mit diesen Tipps sparen Verbraucher Geld
    Energieeffizienz: Heizkosten verringern - Mit diesen Tipps sparen Verbraucher Geld

    Heizen bleibt auch 2019 in Deutschland teuer. Doch Verbraucher können etwas gegen steigende Heizkosten tun – sofern sie die Tipps der Verbraucherzentrale Bundesverband beherzigen.

     

    Auch in der kalten Jahreszeit soll die Wohnung warm sein, doch welche Temperaturen brauchen Schlafzimmer, Küche und Co.? Laut Verbraucherschutzexperten reicht im Schlafzimmer eine Temperatur von 18 Grad Celsius völlig aus. Im Wohnzimmer dürfen es gern 20 Grad Celsius sein. Wichtig: Die Türen zu wärmeren Räumen sollten verschlossen sein. Nach dem Lüften sollte das Thermostat im Raum auf die gewünschte Temperatur eingestellt werden und niemals auf höchster Stufe laufen.

     

    Zudem stellen Energieberater vor Ort immer wieder fest, dass Heizkörper hinter schweren Vorhängen oder Möbeln zugestellt sind. In diesem Fall können sie aber die Wärme nicht ausreichend und gleichmäßig abgeben.  Verbraucher sollten daher darauf achten, dass die Heizungen nicht zugestellt sind, denn nur dann können sie den Raum optimal erwärmen.

     

    Ein häufiges Problem gerade in alten Wohnungen sind außerdem schlechtgedämmte Fenster oder Außentüren. Denn sie sorgen nicht nur für unangenehme Zugluft, sondern lassen auch die Heizkosten in die Höhe steigen. Um zu prüfen, ob das Fenster dicht ist, können Verbraucher ein Blatt Papier zwischen Fensterrahmen und -flügel klemmen. Lässt sich das Papierblatt aus dem geschlossenen Fenster nicht herausziehen, ist es dicht genug. Weitere Tipps zum Thema Heizkosten sparen hat die Verbraucherzentrale Bundesverband auf ihrer Homepage zusammengetragen.

     

    Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband

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  • 04 Feb 2019
    Leben & Wohnen: Urteil: Aggressiven Mietern droht fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung
    Leben & Wohnen: Urteil: Aggressiven Mietern droht fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung

    Verhält sich ein Mieter gegenüber seiner Partnerin sowie Nachbarn aggressiv, ist das Leben aller in Gefahr. Die fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung durch den Vermieter ist oft die einzige Lösung. Aber ist sie auch rechtsgültig? 

     

    Im konkreten Fall schlug ein Mieter aus München seiner Freundin mehrmals ins Gesicht. Das Opfer suchte daraufhin Schutz bei einem Nachbarn. Doch auch dieser wurde vom gewalttätigen Mieter verbal sowie körperlich bedroht. Erst die herbeigerufene Polizei löste die gefährliche Situation auf. Für die Ordnungshüter war der aggressive Mann kein Unbekannter: 2016 fand in seiner Wohnung aufgrund von Hinweisen eine Wohnungsdurchsuchung statt, bei der gefährliche Gegenstände wie eine Axt sowie ein Kampfmesser sichergestellt wurden. Da vom Mieter auch weiterhin eine erhöhte Bedrohungsgefahr ausging, kündigte der Vermieter das Mietverhältnis – ohne vorherige Abmahnung. Dagegen ging der Mieter gerichtlich vor und verklagte den Vermieter.

     

    Das Amtsgericht München sah die fristlose Kündigung des Vermieters jedoch als gerechtfertigt an. In ihrem Urteil hoben die zuständigen Richter hervor, dass ein Vermieter auch für den „Hausfrieden“ zu sorgen habe und die Hausgemeinschaft vor aggressiven oder störenden Mietern beschützen müsse. Fällt ein Hausbewohner regelmäßig durch Beleidigungen oder Bedrohungen auf, sei die fristlose Kündigung daher juristisch zulässig (AZ 474 C 18956/16).

     

    Quelle: Amtsgericht München 

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  • 01 Feb 2019
    Guter Rat: Langsames Internet: Das können Verbraucher dagegen tun
    Guter Rat: Langsames Internet: Das können Verbraucher dagegen tun

    Viele Verbraucher kennen das: Der Abend soll mit einem spannenden Film bei einem Streaminganbieter ausklingen, doch schon nach wenigen Minuten steht – wie schon so oft in der Vergangenheit – das Bild und der Film muss nachladen. Der Grund dafür ist meistens eine zu langsame Internetverbindung. Was Betroffene dagegen unternehmen können, hat die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kompakt zusammengefasst.

     

    Verbraucher sollten zunächst in ihrem Vertrag mit dem Internetanbieter nachschauen, welche Geschwindigkeit gebucht wurde. Doch „bis zu 20 Mbit pro Sekunde“ bedeutet laut Verbraucherschutzexperten eben nicht, dass immer die volle Datengeschwindigkeit abgerufen werden kann. Wie hoch die tatsächliche Geschwindigkeit ist, können Internetnutzer mit einem sog. „Speedtest“ überprüfen. Dieser sollte an mehreren Tagen zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt und die Daten als späteren Beleg gespeichert werden.

     

    Liegt die gemessene Geschwindigkeit im Untersuchungszeitraum weit unter dem Wert, der vertraglich angegeben wurde, können Verbraucher den Internetanbieter schriftlich auffordern, die versprochene Internetleistung herzustellen. Kommt dieser der Aufforderung nicht nach, können Kunden den bestehenden Vertrag kündigen. Doch die derzeitige Rechtslage ist nach Angaben der Verbraucherzentrale Bundesverband noch viel zu unklar und verbraucherfeindlich. Die bestehenden Gesetze müssen daher, so der vzbz, dringend nachgebessert werden. 

     

    Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband  © photodune.net

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  • 31 Jan 2019
    Leben & Wohnen: Wohnungsmarkt: Ab 2035 wird es für Senioren problematisch
    Leben & Wohnen: Wohnungsmarkt: Ab 2035 wird es für Senioren problematisch

    Ab dem Jahr 2035 wird Deutschland nach Prognosen des Pestel Instituts „richtig alt“. Denn in 16 Jahren gehen viele sog. „Babyboomer“ in Rente. Daraus entwickeln sich nicht nur Probleme in der Gesundheitspolitik, sondern auch beim Thema Wohnen.

     

    Rund 24 Millionen Menschen werden ab 2035 zur Altersgruppe „65+“ gehören. Und viele von ihnen werden in den darauffolgenden Jahren in altersgerechte Wohnungen umziehen müssen. Das Problem: Es werden aktuell weder genügend barrierefreie noch bezahlbare Wohnungen für diese Altersgruppe gebaut. Die sind aber dringend nötig, denn durch die steigenden Mietpreise in den Städten werden sich viele Rentnerinnen und Rentner die neue Wohnung in der Zukunft nicht mehr leisten können. Es droht Altersarmut und eine dramatische Verschärfung der Wohnungsnot für Seniorinnen und Senioren.

     

    Forscher des Pestel Instituts fordern die Bundesregierung daher auf, den Bau von altersgerechten und vor allem bezahlbaren Wohnungen für die Generation 65+ zu intensivieren. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass dafür bis 2030 Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Euro erforderlich sind, um die Wohnungsproblematik zu lösen.

     

    Quelle: Pestel Institut © photodune.net

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  • 30 Jan 2019
    Guter Rat: Bautipp: Das sollten Eigentümer beim Aufstellen eines Gartenhauses wissen
    Guter Rat: Bautipp: Das sollten Eigentümer beim Aufstellen eines Gartenhauses wissen

    Wer im Frühjahr ein Gartenhaus auf seinem Grundstück haben möchte, sollte schon jetzt mit den Vorbereitungen beginnen, denn je nach Bundesland müssen unterschiedliche Bedingungen für die Errichtung des kleines Häuschens im eigenen Garten erfüllt werden.

     

    Wie groß darf es denn sein? In den 16 Landesbauordnungen gibt es dazu unterschiedliche Antworten. Hausbesitzer sollten daher vor dem Kauf des Gartenhauses in die jeweilige Bauordnung schauen und klären, wie groß die maximale Grundfläche sein darf, damit das Holzhaus genehmigungsfrei bleibt. Und auch, ob eine Statik für das Gartenhaus benötigt wird, lässt sich in der Landesbauordnung nachlesen. 

     

    Um zusätzliche Kosten für ein eventuelles Genehmigungsverfahren zu vermeiden, sollten Gartenhauskäufer vorab mit dem Prospekt zum zuständigen Bauamt gehen und ihnen das gewünschte Haus zeigen. Der Sachbearbeiter kann dann entscheiden, ob es genehmigungsfrei ist oder nicht. 

     

    Quelle: VPB

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  • 29 Jan 2019
    Energieeffizienz: Alte Heizkessel sollten gegen moderne Solarwärmeanlage ausgetauscht werden
    Energieeffizienz: Alte Heizkessel sollten gegen moderne Solarwärmeanlage ausgetauscht werden

    Alle vor 1996 installierten Heizkessel müssen seit Jahresbeginn ein Energielabel tragen. Auf einer Farbskala von rot bis grün zeigt es an, wie effizient die Anlage ist. Doch laut ersten Untersuchungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. (BSW) sind viele Heizkessel völlig verraltert und sollten daher gegen eine Solarwärmeanlage eingetauscht werden.

     

    Die rund 14 Millionen konventionellen Wärmeerzeuger sind nach Schätzungen des BSW weder energiesparsam noch klimafreundlich. Um die Klimaschutzanforderungen zu erfüllen, hat die Bundesregierung unter anderem das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) Anfang des Jahres um weitere zwei Jahre verlängert. Verbraucher, die ihren alten Heizkessel gegen ein energieeffizientes und klimafreundliches Heizsystem – wie beispielsweise eine Solaranlage – eintauschen, können mit mehreren tausend Euro Zuschüssen rechnen. Der Förderantrag muss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gestellt werden.

     

    Nach Informationen des BSW wurden bis jetzt etwa zwei Millionen Solarwärmeanlagen in deutschen Haushalten installiert. Die Vorteile dieser Anlage sind laut BSW unter anderem: Vollständige Deckung des Warmwasserbedarfs im Sommer sowie eine große Heizungsunterstützung im Winter. 

     

    Quelle: BSW

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  • 28 Jan 2019
    Mieten & Vermieten: Urteil: Mülltonnen vor dem Fenster rechtfertigen keine Mietminderung
    Mieten & Vermieten: Urteil: Mülltonnen vor dem Fenster rechtfertigen keine Mietminderung

    Für viele Mieter in Erdgeschosswohnungen sind sie ein Ärgernis: Mülltonnen vor dem eignen Fenster. Einem Mieter in Brandenburg gefiel das gar nicht und so wehrte er sich dagegen. Am Ende landete die Sache vor dem Amtsgericht.

     

    Der Mieter einer Erdgeschosswohnung staunte eines Tages nicht schlecht: Direkt vor seinem Fenster befanden sich plötzlich die Mülltonnen der Wohnanlage. Die Vermieterin hatte sie dort aufgestellt, um eine bessere Erreichbarkeit der Müllanlage für alle Bewohner zu gewährleisten Weil sich die Mülltonnen nur zehn Meter vor seiner Wohnung befanden und dadurch gerade bei geöffneten Fenstern zur Belästigung wurden, minderte er die Miete kurzerhand um zehn Prozent. Damit war die Eigentümerin aber nicht einverstanden und klagte dagegen vor Gericht.

     

    Die zuständigen Richter am Brandenburger Amtsgericht entschieden zugunsten der Vermieterin. In ihrem Urteil wiesen die Juristen darauf hin, dass Mieter einer Erdgeschosswohnung damit rechnen müssten, dass sich in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung Mülltonnen befinden – mit allen daraus resultierenden Folgen. Eine eventuelle Geruchsbelästigung sowie die gelegentlichen Geräusche beim Öffnen und Schließen der Mülltonnen seien hinnehmbar und rechtfertigen keine Mietminderung. (AZ: 31 C 156/16)

     

    Quelle: AG Brandenburg a. d. Havel

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  • 25 Jan 2019
    Marktdaten: Studie: So viel vom Einkommen geht für die Miete drauf
    Marktdaten: Studie: So viel vom Einkommen geht für die Miete drauf

    Im Allgemeinen gilt die Faustregel: maximal 30 Prozent des Einkommens sollte für die Miete ausgegeben werden. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus? Eine aktuelle Auswertung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder sowie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt, wo Bürger im Vergleich zu ihrem Einkommen viel und wo sie wenig Miete zahlen müssen.

     

    So ergaben die ausgewerteten Daten, dass Mieter in der Bankenmetropole Frankfurt im Durchschnitt 35 Prozent ihres Einkommens für ihre Wohnung ausgeben, dicht gefolgt von Freiburg, Augsburg und Köln. Wer möglichst wenig vom Einkommen für die Miete ausgeben möchte, sollte zum Beispiel nach Wunsiedel im Fichtelgebirge ziehen: Hier liegt die Mietbelastung bei gerade einmal 16 Prozent.

     

    Besonders auffällig: auch im äußersten Osten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern müssen fast 30 Prozent des Einkommens für die Miete ausgegeben werden. Der Grund ist recht simpel. Denn hier ist das Einkommen pro Person deutschlandweit am geringsten – die Warmmiete pro Quadratmeter liegt jedoch in der Regel bei über 9 Euro. Daraus ergibt sich eine Mietbelastung, die ähnlich hoch ist wie in Berlin, Gießen oder Hamburg.

     

    Quelle: Statista, BBSR

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  • 24 Jan 2019
    Baubranche: Immobilientrend Wohnturm - hoch hinaus mangels Bauland
    Baubranche: Immobilientrend Wohnturm - hoch hinaus mangels Bauland

    In Deutschland werden bis 2023 30 neue Hochhäuser gebaut – davon alleine 14 in Berlin und elf in Frankfurt. Das ergab eine aktuelle Studie von Catella Research.

     

    Als Gründe für den Boom bei Wohnhochhäusern nennt das Institut unter anderem den Mangel an Bauland, die hohe Nachfrage nach Wohnungen sowie den hohen Zuzug in Großstädte. Die nun geplanten Wohntürme befinden sich in begehrten Lagen, sind zumeist luxuriös ausgestattet, und daher auch besonders teuer. Zu den Städten, in denen die neuen Hochhäuser für die Besserverdiener entstehen sollen, gehören neben Frankfurt, Hamburg und Berlin auch sog. „B-Städte“ wie beispielsweise Leipzig. Einzig München wehrt sich gegen den neuen Wohnhochhausboom: in der Landeshauptstadt soll nach wie vor die Frauenkirche das Stadtbild dominieren.

     

    Für ihre Untersuchung hat Catella Research alle Baugenehmigungen für Wohnhäuser ab 2014 berücksichtigt, die mehr als 50 Meter hoch sind und eine Wohnnutzung von mindestens 75 Prozent aufweisen. 

     

    Quelle: Catella Research

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  • 23 Jan 2019
    Baubranche: Bei der Bauabnahme ist ein Sachverständiger Pflicht
    Baubranche: Bei der Bauabnahme ist ein Sachverständiger Pflicht

    Die Bauabnahme ist in der Regel der letzte Schritt vor dem Einzug ins neue Heim. Neben der Unterzeichnung des Kaufvertrages ist es zudem der wichtigste Rechtsakt beim Hauskauf, denn sobald das Haus abgenommen wurde, beginnt die Gewährleistungsfrist. Stellt der Hausbesitzer nach diesem Termin Mängel fest, muss er diese beim Bauunternehmer nachweisen. Zudem muss der Eigentümer mit der Unterzeichnung der Bauabnahme sein Haus selbst gegen Brand-, Wasser- oder Sturmschäden versichern.

     

    Um späteren juristischen Ärger zu vermeiden, sollte der Bauherr immer auf eine formelle Bauabnahme vor Ort bestehen und während des Termins einen unabhängigen Bausachverständigen an seiner Seite haben, denn der Fachmann erkennt Mängel oft besser als der unerfahrene Eigentümer. Mögliche Mängel sollten dann anschließend in einem Protokoll festgehalten und gemeinsam mit dem Bauunternehmer ein Termin für die Nachbesserungen vereinbart werden.

     

    Ein weiterer Tipp des VPB: Der Bauherr sollte bereits vor dem Termin für die Bauabnahme zusammen mit dem Bausachverständigen die neugebaute Immobilie gründlich begutachten, denn am offiziellen Abnahmetag bleibt laut Experten des VPB oft nicht genügend Zeit, um das ganze Haus zu überprüfen.

     

    Quelle: VPB

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  • 22 Jan 2019
    Energieeffizienz: Stromsparen im Haushalt: Tipps und Tricks
    Energieeffizienz: Stromsparen im Haushalt: Tipps und Tricks

    Laut neuesten Meldungen werden auch 2019 die Preise für Strom steigen. Um bei der nächsten Stromrechnung keine böse Überraschung zu erleben, hat die Verbraucherzentrale hilfreiche Tipps fürs Stromsparen in einer Broschüre zusammengestellt.

     

    So reicht laut Experten der Verbraucherzentrale NRW im Kühlschrank eine Innenraumtemperatur von sieben Grad. Liegt sie darunter, verbraucht der Kühlschrank mehr Strom. Zudem sollte das Gerät an einem kühlen Ort und nicht neben einer Heizung, Spülmaschine oder einem Herd aufgestellt werden. Beim Neukauf sollte darauf geachtet werden, dass ausschließlich ein Kühlschrank mit der Effizienzklasse A+++ gekauft wird.

     

    Auch am Herd lässt sich Energie sparen. So sollten Verbraucher beim Kochen immer den passenden Deckel zum Topf verwenden, da andernfalls mehr als viermal so viel Energie verbraucht wird. Zudem ist Backen mit Umluft um etwa 15 Prozent energiesparsamer als mit der Ober- und Unterhitzefunktion. Und wer am Wochenende seine Brötchen aufbacken möchte, sollte sich lieber einen Toaster mit Brötchenaufsatz anschaffen, denn der verbraucht 70 Prozent weniger Energie als ein Backofen. 

     

    Wie Verbraucher beim Wäschewaschen Strom sparen können und warum LED-Lampen viel energieeffizienter als konventionelle Glühlampen sind, erfahren sie in der Broschüre der Verbraucherzentrale NRW.

     

    Quelle: Verbraucherzentrale NRW

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  • 21 Jan 2019
    Leben & Wohnen: Urteil: Wer haftet bei einem Glätteunfall vor dem Haus?
    Leben & Wohnen: Urteil: Wer haftet bei einem Glätteunfall vor dem Haus?

    Hat die Kommune einen Eigentümer nicht dazu verpflichtet, den öffentlichen Gehweg vor dessen Haus von Eis und Schnee zu räumen, haftet dieser auch nicht bei einem Glätteunfall. Das stellte der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil nochmals fest (AZ VIII ZR 255/16).

     

    Anlass für dieses Urteil war ein Fall aus München. Eine Mieterin war auf einen schmalen, nicht geräumten Streifen des Gehwegs vor ihrem Haus bei Glätte gestürzt und verletzte sich dabei am rechten Knöchel. Die Hausbesitzerin hatte keine Gehwegräumung vorgenommen, da dies, so die Eigentümerin, die Stadt München übernehme. Die hatte den öffentlichen Gehweg zwar mehrmals von Eis und Schnee befreit, aber nicht auf ganzer Breite. So blieb ein schmaler, nicht geräumter Streifen übrig, der am Ende der Mieterin zum Verhängnis wurde. Die Geschädigte sah die Eigentümerin in der Schuld und verklagte diese daher auf Schadensersatz sowie Schmerzensgeld.

     

    Da die Klage der Mieterin in allen Instanzen erfolglos blieb und diese in Revision ging, musste am Ende der Bundesgerichtshof über diesen Fall befinden. Die zuständigen Richter am BGH entschieden nun, dass ein Grundstückseigentümer nicht dazu verpflichtet ist, den Gehweg vor seinem Haus von Schnee und Eis zu räumen, so lange die dafür zuständige Gemeinde dem Eigentümer nicht die allgemeine Räum- und Streupflicht übertragen hat. Solange dies nicht geschieht, haftet der Eigentümer auch nicht bei Unfällen Dritter.

     

    Quelle: BGH

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  • 18 Jan 2019
    Marktdaten: Nebenkostenbelastung: In Leverkusen zahlen Verbraucher Höchstpreise
    Marktdaten: Nebenkostenbelastung: In Leverkusen zahlen Verbraucher Höchstpreise

    In welcher Stadt ist die Nebenkostenbelastung am höchsten und wo sind sie vergleichsweise niedrig? Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat in Auftrag von Haus & Grund Deutschland in den 100 größten Städten eine vergleichende Studie durchgeführt und anschließend ein Nebenkostenranking erstellt.

     

    So zahlt eine vierköpfige Familie in Leverkusen im Durchschnitt 1.981 Euro für die Abwasser- und Müllentsorgung sowie Grundsteuer – deutschlandweit der höchste Wert und damit Schlusslicht im Ranking. Auch in Moers und Mönchengladbach sind die Nebenkosten ähnlich hoch. Besonders günstig ist es in Regensburg: Hier liegen die Nebenkosten bei nur 857 Euro. Im Ranking reicht das für den ersten Platz. Platz 2 belegt die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz mit einer Gesamtsumme von 949 Euro. 

     

    Haus & Grund kritisiert das starke Gefälle bezüglich der Nebenkosten zwischen einigen Städten und fordert die Kommunen mit einer besonders hohen Kostenbelastung auf, diese zu senken, um damit auch die eigenen Standortbedingungen zu verbessern. 

     

    Quelle: Haus & Grund

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  • 17 Jan 2019
    Politik & Wirtschaft: Lösen Dachausbauten und Aufstockungen das Wohnungsproblem?
    Politik & Wirtschaft: Lösen Dachausbauten und Aufstockungen das Wohnungsproblem?

    Bis zum Ende der Legislaturperiode 2021 will die Bundesregierung rund 1,5 Millionen neue Wohnungen schaffen. Doch gerade in Ballungsgebieten, Groß- sowie Universitätsstädten reicht das vorhandene Bauland nicht aus, um diese Zahl zu erreichen. Der Fachverband Mineralwolleindustrie e. V. (FMI) fordert daher, Dachausbauten und Aufstockungen stärker zu fördern.

     

    Nach Angaben des FMI könnten allein durch Dachausbauten sowie Aufstockungen von bestehenden Wohnimmobilien rund eine Million neue Wohnungen entstehen. Doch laut Fachverband fokussiere sich die Bundesregierung bisher nur auf den Bau neuer Wohnungen und vernachlässige so Bestandsimmobilien.

     

    Die Idee des FMI ist nicht neu. Bereits vor drei Jahren haben die TU Darmstadt sowie das IPS Pestel Institut in Hannover in einer Studie auf das große Potenzial dieser Baumaßnahmen hingewiesen. Damals haben die Wissenschaftler ermittelt, dass etwa 600.000 Mehrfamilienhäuser für Dachausbauten und Aufstockungen geeignet wären. Doch laut FMI haben weder die damalige Bundesregierung noch die zuständigen Ministerien diesen Vorschlag aufgenommen. Da sich die Wohnungsnot auch 2019 verschärfen wird, hofft das FMI, dass der Staat sich diesem Thema endlich annimmt und sich das Wohnungsproblem damit etwas entschärft.

     

    Quelle: Fachverband Mineralwolleindustrie e. V.

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  • 16 Jan 2019
    Immobilienkauf: Hauskauf: Zukünftige Eigenheimbesitzer sollten finanzielle Belastungen frühzeitig abklären
    Immobilienkauf: Hauskauf: Zukünftige Eigenheimbesitzer sollten finanzielle Belastungen frühzeitig abklären

    Immer mehr Menschen entscheiden sich trotz steigender Immobilienpreise für den Kauf eines Hauses. Doch viele Kaufinteressierte überschätzen im Vorfeld die finanziellen Belastungen, die der Erwerb des Eigenheims mit sich bringt. Der Verband Privater Bauherren will daher Aufklärungsarbeit leisten. 

     

    So kommen zum fiktiven Kaufpreis von 400.00 Euro noch einmal zahlreiche Nebenkosten hinzu. Dazu zählen unter anderem die Bearbeitungsgebühren für das Baudarlehen, Notargebühren für die Beurkundung des Hauskaufs sowie Gebühren für den Eintrag in das Grundbuchamt. Der VPB empfiehlt daher, sich frühzeitig über die Gebühren bei den zuständigen Behörden und Notariaten zu informieren. Wer neu bauen will, muss zudem einen festgeschriebenen Prozentsatz der Kaufsumme als Grunderwerbsteuer an den Staat abgeben. Zusätzlich kommen bei einem Hausneubau die Vermessungs- sowie Erschließungskosten hinzu. 

     

    Wenngleich es sich bei allen genannten Gebühren und Kosten um einmalige Aufwendungen handelt, können sie die finanzielle Situation des Bauherren stark belasten. Auch mögliche zusätzliche Belastungen durch parallele Darlehenszahlungen und der Miete sollten zukünftige Eigenheimbesitzer im Vorfeld genau abklären und in die Finanzierungsplanung mit einberechnen. 

     

    Quelle: VPB

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