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  • 10 Dec 2019
    Tipp: Richtiges Lüften und Heizen im Herbst und Winter :
    Tipp: Richtiges Lüften und Heizen im Herbst und Winter :

    Auch bei kalten Temperaturen im Herbst und im Winter ist regelmäßiges Lüften unumgänglich. Denn nur so kann Schimmel vermieden und eine optimale Luftfeuchtigkeit in den jeweiligen Räumen garantiert werden. Damit nicht mehr kühle Luft eintritt als notwendig und die Räume unnötig auskühlen, ist kurzes Stoßlüften empfehlenswert. Dabei sollten vier- bis fünfmal täglich die Fenster für fünf bis maximal zehn Minuten weit aufgerissen werden, um für einen regelmäßigen Luftaustausch zu sorgen. Das lange Lüften auf Kipp ist nicht empfehlenswert.

     

    Um Schimmel zu vermeiden und für ein durchgängig gesundes Raumklima zu sorgen, sollte eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent erreicht werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer messen. Mit einer Lüftungsanlage kann die Feuchtigkeit sogar automatisch reguliert werden. Hierbei wird die Wärme fast gänzlich aus der verbrauchten und feuchten Luft gewonnen, je nach Bedarf wird den Räumen zusätzlich sauerstoffreiche Luft hinzugeführt. Moderne Lüftungsanlagen sind sehr energieeffizient.

     

    Auch beim Heizen sollten einige Regeln beachtet werden. So sollte der Heizkörper nie gänzlich abgedreht werden, sondern die Räume dauerhaft mit einer Temperatur von 17 Grad beheizen. Werden die Heizungen ganz abgestellt, kühlen die Wände so stark ab, dass es eine Weile dauert, bis sie sich beim erneuten Heizen wieder aufwärmen. Trifft die warme Heizungsluft auf die kalten Außenwände, kondensiert sie und bildet Tauwasser. Sind die Wände kühl und feucht, besteht die Gefahr von Schimmelbildung.

     

    Quelle: Effizienzhaus Online

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  • 09 Dec 2019
    Urteil: Wegfall des Grundes für die Anmeldung des Eigenbedarfs muss gemeldet werden:
    Urteil: Wegfall des Grundes für die Anmeldung des Eigenbedarfs muss gemeldet werden:

    Nach einer Urteilssprechung vor dem Amtsgericht Waiblingen (AZ 9 C 1106/18) wird eine Eigentümerin dazu aufgefordert, eine Schadensersatzzahlung von etwa 7.650 Euro an die ehemalige Mieterin ihrer Eigentumswohnung zu entrichten. Aufgrund von Eigenbedarf kündigte die Vermieterin der Mieterin das Mietverhältnis, doch zog anschließend nicht selbst, wie geplant und angegeben, in den Haushalt ein, sondern vermietete die Wohnung an neue Mieter. Die Vermieterin behauptet, die Gründe für die Anmeldung des Eigenbedarfs seinen zu einem späteren Zeitpunkt weggefallen. Die Gesetzeslage besagt, dass die Vermieterin dazu verpflichtet ist, den Wegfall des Eigenbedarfsgrunds der ehemaligen Mieterin zu melden.

     

    Die Mieterin der Wohnung beklagte die Vermieterin auf Schadensersatz und hatte mit der Klage Erfolg. Die zu zahlende Summe setzt sich in diesem Fall aus den Umzugskosten sowie der Mietdifferenz zwischen der streitgegenständlichen und der neuen Wohnung zusammen. Denn bei einer ähnlichen Wohnraumgröße beträgt die Kaltmiete der neuen Wohnung etwa 270 Euro im Monat mehr. Für die Berechnung der Mietdifferenz legte das Gericht einen Zeitraum von 24 Monaten fest, da dieser nicht unbegrenzt bestehen kann und sich die Mieten im Laufe der Zeit angleichen können. Grundsächlich könnten in die Berechnung des Schadenersatzes auch andere Gründe, wie beispielsweise der erforderliche Neuerwerb von Möbeln miteinbezogen werden.

     

    Als Grund für die Meldung des Eigenbedarfs und der damit zusammenhängenden Kündigung des bestehenden Mietverhältnisses gab die Vermieterin an, dass sie geplant hat, gemeinsam mit ihren schulpflichtigen Kindern aus den USA wieder nach Deutschland zu ziehen. Zwischenzeitlich sei ihr in den USA lebender Mann erkrankt und pflegebedürftig geworden, weshalb der eigentliche Grund für den Eigenbedarf der Wohnung weggefallen ist. Die Mieterin stellte die Aussage der Vermieterin in Frage und ging vors Gericht. Das Gericht forderte die Vermieterin auf, den Wegfall der Gründe für den Eigenbedarf zu belegen. Dieser Aufforderung ist die Vermieterin nicht nachgegangen. So entschied das Gericht, dass sie in diesem Fall so zu behandeln sei, als hätte sie den Eigenbedarf vorgetäuscht und sie deshalb zur Schadensersatzzahlung verpflichtet.

     

    Quelle: AG Waiblingen

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  • 06 Dec 2019
    Keller ausmisten und Ordnung schaffen:
    Keller ausmisten und Ordnung schaffen:

    Werden Möbel, Elektrogeräte, Lampen oder andere Gegenstände im Haushalt nicht mehr benötigt, finden sie oftmals Platz im Keller. Nach und nach füllt sich der Kellerraum und der Stauraum wird weniger. Um wieder Platz zu schaffen und Ordnung in das Tiefgeschoss zu bringen, gibt das Fertighaus Portal bautipps.de hilfreiche Empfehlungen, wie sich Eigentümer und Mieter von kaputten und unnützen Dingen trennen können und wieder Stauraum schaffen.

     

    Dabei ist es zunächst wichtig, den Keller auszumisten. Bautipps rät dazu, alle beschädigten und nicht funktionsfähigen Elektrogeräte und Gegenstände wegzuwerfen, denn oftmals wurden sie bereits durch neue ersetzt. Die Inhalte des Kellers sollten anschließend in drei Stapel sortiert werden. Einen mit Gegenständen, die man behalten möchte, einen der entsorgt werden kann und einen, von den man sich noch nicht trennen kann. Dieser sollte nach spätestens drei Monaten entsorgt werden, wenn die Gegenstände auch weiterhin nicht benutzt wurden.

     

    Nachdem der Keller leergeräumt ist, kann er gefegt und geputzt werden. Schmutz und Laub sollen entfernt, undichte Fenster versiegelt und ggfs. ein Lichtschachtgitter befestigt werden. Anschließend sollte der Keller ausgemessen und mit passenden Schränken ausgestattet werden. Ein durchdachtes Ordnungssystem mit beschrifteten Schränken und Schubladen sorgt dauerhaft für Ordnung und den notwendigen Überblick, dass keine weiteren unnützen Gegenstände im Keller ihren Platz finden.

     

    Quelle: Bautipps

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  • 05 Dec 2019
    Studie zur Zufriedenheit der Wohnsituation :
    Studie zur Zufriedenheit der Wohnsituation :

    Laut einer Befragung des Instituts für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) sowie der Untersuchungen der EBZ Business School, der Hochschule für Immobilienwirtschaft aus Bochum, sind Wohnungseigentümer und Mieter in diesem Jahr mit ihrer Wohnsituation zufriedener als im Jahr 2007. Die befragten Personen waren zum größten Teil Mieter von Genossenschaften oder kommunalen Wohnungsunternehmen.

     

    Untersucht wurde die Wohnung und das Wohngebäude aber auch das Wohnumfeld, das soziale Umfeld und der Service der Genossenschaften und Wohnungsunternehmen. Vor allem im Bereich Service und Kundenorientierung waren die Befragten überdurchschnittlich zufrieden und stellen eine allgemeine Verbesserung ihrer Wohnsituation im Vergleich zu den Vorjahren fest. Auch die Mietkosten empfinden die Mieter mehrheitlich als angemessen oder sogar günstig.

     

    Das InWIS rechnet auch in den kommenden Jahren mit einer steigenden Zufriedenheit der Mieter bezüglich ihrer Wohnsituation und Wohnqualität. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass je länger Mieter in ihrer Wohnung leben, ihr Bedürfnis nach einem Umzug geringer wird. Die meisten der Befragten leben seit mehr als fünf Jahren in ihrem Wohnviertel.

     

    Quelle: InWIS / VDIV

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  • 04 Dec 2019
    Bau und Vorteile einer Holzdecke :
    Bau und Vorteile einer Holzdecke :

    Auch wenn die meisten Häuser und Wohnungen eine Decke aus Beton besitzen, erfreuen sich Holzdecken zunehmender Beliebtheit und bringen einige Vorteile mit sich. So ist die Schall- und Wärmedämmung in einem Raum mit einer Holzdecke sehr gut und sorgt für eine angenehme Raumakustik. Ebenso hat eine Holzdecke optische Reize, gliedert durch die gleichmäßigen Balken die Räumlichkeiten harmonisch und sorgt für eine gemütliche Atmosphäre und ein gesundes Raumklima.

     

    Eine Holzdecke lässt sich recht schnell und einfach errichten. Die Planung übernimmt ein Architekt oder ein Zimmermann. Nach der Vermessung der Räumlichkeiten werden die Holzzuschnitte in der Werkstatt fertiggestellt. Anschließend werden die Balken in dem Haus von Wand zu Wand gespannt, weitere Bretter und Holzwerkstoffe decken die Konstruktion von oben ab, sodass der Boden in der Schalung aufgebaut werden kann.

     

    Eigentümer können zwischen einer Schichtbalkendecke, einer bekleideten Holzbalkendecke und einer Brettstapeldecke wählen. Wenn die Immobilie besonderen Brandschutzauflagen nachkommen muss, wird zusätzlich eine Unterdecke nach den gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen an den Brand- und Schallschutz angebracht. Grundsächlich kann man aber sagen, dass eine moderne Holzdecke sehr widerstandsfähig und belastbar, pflegeleicht und umweltfreundlich ist.

     

    Quelle: Das Haus

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  • 03 Dec 2019
    Energieautarkes Haus erzeugt den gesamten Energiebedarf selbst:
    Energieautarkes Haus erzeugt den gesamten Energiebedarf selbst:

    Wer in einem energieautarken Haus lebt, bezieht den gesamten Energiebedarf für Strom, Warmwasser und Heizwärme umweltfreundlich über die Solarthermie und die Photovoltaikanlage und kann sich komplett emissionsfrei selbst versorgen. Nach der EU-Gebäuderichtlinie sollen alle Neubauten in Deutschland ab 2021 als „Nahe-Null-Energiehäuser“ gebaut werden, bis 2050 soll sogar der gesamte Gebäudebestand so gut wie klimaneutral sein.

     

    Die Weiterentwicklung eines „Null-Energie-Hauses“ ist ein sogenanntes „Plus-Energie-Haus“. Es zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass die Energie für den Eigenbedarf komplett aus Solarstrom und Solarenergie bezogen, sondern auch, dass grüne Energie im Überschuss produziert wird. Die überschüssige Energie wird gespeichert und kann dazu genutzt werden, das Elektroauto aufzuladen oder das Haus auch an Tagen mit einem höheren Energiebedarf zu versorgen.

     

    Auch wenn die Nachfrage nach energieautarken Häusern zunehmend steigt und immer mehr Häuser gebaut werden, ist ein energieautarkes Haus zurzeit noch recht kostspielig. Ebenso wird für den Bau ein geeignetes Grundstück benötigt, das bestimmte Anforderungen erfüllen muss. Demnach sollte das Grundstück verschattungsfrei stehen und eine Südausrichtung haben. Für das Anbringen der Solarkollektoren und der Photovoltaik-Module ist eine Dachneigung von 45 Grad Vorschrift. Ein Energieexperte führt zunächst eine Machbarkeitsstudie durch. Finanzielle Unterstützung kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) sowie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau und durch regionale Fördermöglichkeiten beantragt werden.

     

    Quelle: Effizienzhaus Online

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  • 02 Dec 2019
    Maßnahmen zum Einbruchschutz sind Gemeinschaftssache:
    Maßnahmen zum Einbruchschutz sind Gemeinschaftssache:

    Auch im Bereich Einbruchschutz müssen Wohnungseigentümer und Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) laut Gesetzeslage alle geplanten Maßnahmen mit der Gemeinschaft abstimmen. Ganz gleich, ob es sich um das Anbringen von Fenstergittern, das Installieren einer Alarmanlage oder den Einbau von einbruchshemmenden Türen handelt: Einbruchschutz ist Gemeinschaftssache. Welche Maßnahmen als bauliche Veränderungen definiert werden und welche als Modernisierungsmaßnahmen gelten, erklärt der Verbraucherschutzbund Wohnen im Eigentum (WiE).

     

    Manchmal bedarf es lediglich einer doppelt qualifizierten Mehrheit und der Zustimmung von mindestens 75 Prozent der Eigentümer für die Durchführung einer Maßnahme zum Einbruchschutz, wie es beispielsweise beim Einbau einer Alarmanlage oder einer elektrischen Tür- oder Gegensprechanlage der Fall ist. Handelt es sich allerdings um bauliche Maßnahmen, bei denen die Fassade des Objekts verändert wird, müssen alle Eigentümer zustimmen. Dies ist zum Beispiel beim Anbringen von Fenstergittern der Fall.

     

    Anders verhält es sich, wenn bereits ein Einbruch stattgefunden hat und somit eine akute Einbruchgefahr besteht. In diesem Fall darf der Wohnungseigentümer auch ohne Zustimmung der WEG-Mitglieder Maßnahmen auf eigene Kosten durchführen, denn in dem Fall sind die WEG-Mitglieder zur Duldung verpflichtet. Allerdings muss sowohl die optische als auch die technische Umsetzung mit den anderen Mitgliedern abstimmt werden. Die anstehende Reform des Wohnungseigentumsgesetzes soll künftig die Umsetzung von baulichen Maßnahmen zum Einbruchschutz vereinfachen. So sollen bereits mit einer einfachen Mehrheit Maßnahmen zum Einbruchschutz erlaubt werden.

     

    Quelle: WiE

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  • 29 Nov 2019
    Tipp: Welches Zauntor passt zu Ihnen?:
    Tipp: Welches Zauntor passt zu Ihnen?:

    Wer sich auf der Suche nach einem passenden Zauntor für seine Haus- und Hofeinfahrt befindet, kann zwischen klassischen ein- oder zweiflügeligen Drehtürtoren, Schiebetoren oder automatisierten Zauntoren wählen. Neben einer ansprechenden Optik sollte ein Tor auch funktionalen und technischen Anforderungen entsprechen und wetterbeständig sein. Vor allen Dingen feuerverzinkte Zauntore halten – dank ihres Zinküberzugs – auch extremen Wetterbedingungen stand.

     

    Wer es lieber etwas komfortabler mag, entscheidet sich für die elektrische Variante seines Haus- und Hoftores. Je nachdem, ob ausreichend Fläche vor der Einfahrt vorhanden ist, ermöglicht ein automatisiertes Zauntor per Knopfdruck den Zugang zu oder von Ihrem Haus, ohne dass Sie dabei aus dem Auto steigen müssen. Sollte nicht genügend Schwenkraum vorhanden sein, bieten elektrische Schiebetore eine gute Alternative.

     

    Die heutigen Schiebetor-Modelle bieten ein geräuscharmes Öffnen und Schließen, ganz gleich, ob sich das Tor einige Zentimeter freischwebend über dem Boden befindet oder auf Laufschienen steht. Ebenso können Zäune auf Wunsch mit einer Rundumleuchte oder einer Klingel- sowie Sprechanlage ausgestattet werden. Ein RAL-Gütesiegel „Zauntechnik“ garantiert zudem höchste Qualitätsstandards, Sicherheit und Komfort.

     

    Quelle: bauen.com

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  • 28 Nov 2019
    Studie: Immer mehr Investoren übernehmen Agrarflächen:
    Studie: Immer mehr Investoren übernehmen Agrarflächen:

    Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind die Preise für Agrarflächen in den letzten zehn Jahren im bundesweiten Durchschnitt um das 2,3-fache gestiegen. Einer der Hauptgründe für diese Entwicklung ist, dass immer mehr Investoren und Anleger in den großvolumigen Agrarflächen gute Geldanlagen für Immobilien sehen. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern sowie in Sachsen sind landwirtschaftliche Flächen als Anlageform unter Investoren sehr beliebt.

     

    Diese Entwicklungen haben zur Folge, dass sich Landwirte vorhandene Flächen finanziell nicht mehr leisten können. Denn die Investoren und Kapitalgesellschaften verpachten die erworbenen Agrarflächen zu sehr hohen Kauf- und Pachtpreisen. Auch der Wettbewerb um freie Agrarflächen ist besonders hoch und treibt die Preise für Ackerflächen nach oben.

     

    Vor allem die sogenannten Share Deals stellen eine große Gefahr dar, erläutert der Andreas Tietz, Wissenschaftler am Thünen-Forschungsinstitut für ländliche Räume in seinem Report „Überregional aktive Kapitaleigentümer in ostdeutschen Agrarunternehmen“ von 2017. Denn vor allem in den neuen Bundesländern gibt es zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe in Form einer Genossenschaft oder einer GmbH. Dies ermöglicht Investoren, große Anteile der Agrargesellschaft zu übernehmen, ohne das Land direkt kaufen zu müssen. Eine solche Möglichkeit ist für Anleger besonders attraktiv, denn auf diesem Wege können sie unter Umständen die Grunderwerbsteuer umgehen.

     

    Quelle: Thünen Forschungsinstitut

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  • 27 Nov 2019
    Tipp: Wände richtig streichen :
    Tipp: Wände richtig streichen :

    Das Streichen von Wänden in der Wohnung oder im Haus ist eine der beliebtesten und meist ausgeführten Renovierungsarbeiten. Doch wer seine Wände streicht, sollte sich nicht nur über die Wahl der Farbe, sondern auch über den Untergrund informieren. Denn die Wandfarbe sollte stets mit der Beschaffenheit der Wand abgestimmt sein, damit sie auch langfristig hält und kraftvoll strahlt.

     

    Viele Haushalte verwenden für den Anstrich ihrer Wände meist die sogenannten Dispersionsfarben. Diese lassen sich einfach verarbeiten und sind verhältnismäßig kostengünstig, denn den Anstrichstoffen werden Wasser oder Zusatzstoffe, wie Füllstoffe oder Binde- und Lösungsmittel zugeführt. Beim Anstrich legt sich die Farbe wie eine Versiegelung über die Wand. Ein großer Nachteil der Dispersionsfarben ist, dass sie nicht diffusionsoffen sind. Sind in der Immobilie dichte Energiefenster eingebaut, ist die Schimmelbildung vorprogrammiert. Denn die Wände in modernen Häusern übernehmen eine wichtige Regulierungsrolle und benötigen für ihre Funktionalität eine auf sie abgestimmte, diffusionsoffene Wandfarbe.

     

    Vor den Streicharbeiten sollte auch der Wandputz überprüft werden. Je nachdem, ob er kreidet, saugt oder sandet muss dieser noch entsprechend vorgrundiert werden. Auch die Grundierungsfarbe muss mit der Wandfarbe abgestimmt werden. Um ein homogenes Bild der Wandfarbe zu erreichen, eignet sich vor allem die Kreuzgang-Technik. Denn durch das „kreuz und quer“ Streichen wird die aufgetragene Farbe gleichmäßig verbunden und sorgt für ein ebenmäßiges Gesamtbild.

     

    Quelle: Hausjournal

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  • 26 Nov 2019
    Austausch und Förderung eines veralteten Heizsystems:
    Austausch und Förderung eines veralteten Heizsystems:

    Um die Energiebilanz in seinem Haus oder seiner Wohnung zu steigern und Kosten zu sparen, sollten Eigentümer ihre Heizsysteme überprüfen. Sind die Heizungen veraltetet, sollten diese gegen ein modernes und umweltfreundliches Heizsystem ausgetauscht werden. Staatliche Förderungen, wie zum Beispiel von der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW-Förderung) oder vom Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA-Förderung) unterstützen Eigentümer finanziell bei den Modernisierungsmaßnahmen.

     

    Wer seine alte Heizung durch eine neue Brennwert-, Nah- oder Fernwärmeheizung ersetzen oder sein Heizsystem optimieren möchte, kann einen Antrag für einen zinsgünstigen Zuschuss oder einen einmaligen Kredit bei der KfW stellen. Voraussetzung ist, dass ein sachverständiger Energieberater die Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahme befürwortet. Der Antrag für das KfW-Programm 43 kann online über die Internetseite der KfW gestellt werden. Für einen günstigen Kredit aus dem KfW-Programm 152 wenden sich Antragsteller an ihre Hausbank.

     

    Neben den Fördermöglichkeiten der KfW-Bank stellt das BAFA auch Fördermittel für Solarthermie-, Biomasse- oder Wärmepumpenheizungen zur Verfügung. Die Anträge sollten vor Beginn der Umbaumaßnahmen direkt bei der BAFA gestellt werden. Bei dieser Förderung ist ein Gutachten eines Sachverständigen nicht notwendig. Die Förderungen unterschieden sich zwischen einer Basis- sowie Zusatzförderung für Bestandsimmobilien und einer und Innovationsförderung für Neubauten. Einen Überblick, welche Fabrikate gefördert werden, finden Antragsteller auf der Internetseite des BAFA.

     

    Quelle: Ratgeber heizung.de

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  • 25 Nov 2019
    Urteil und Gesetzesentwurf zur Berechnung der Zweitwohnungssteuer :
    Urteil und Gesetzesentwurf zur Berechnung der Zweitwohnungssteuer :

    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat in jüngster Zeit einige Verfassungsbeschwerden von Eigentümern von Zweitwohnungen geprüft, die die bisherige Bemessung ihrer Zweitwohnungssteuer beklagen. So wurde beispielsweise in den bayerischen Gemeinden Sonthofen und Oberstdorf (AZ 1 BvR 807/12 und 1 BvR 2917/13) sowie in den Gemeinden Friedrichskoog und Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein (AZ 2 LB 90/18 und 2 LB 92/18) festgestellt, dass die Berechnung der dortigen Zweitwohnungsteuer auf den Werteverhältnissen von 1964 basieren und gegen das heutige Grundgesetz verstoßen.

     

    Grundsächlich wird die Berechnung der Grundsteuer von 1964 nach den Regelungen zur Einheitsbewertung berechnet. Diese Regelungen sind laut Bundesverfassungsgericht verfassungswidrig, denn sie verstoßen gegen den allgemeinen Gleichheitssatz nach Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes. So wurde in den genannten Gemeinden die Zweitwohnungsteuer auf Grundlage der sogenannten Jahresrohmiete des Mietspiegels von 1964 berechnet, zzgl. der Preisindizes für die Lebenshaltung.

     

    Das Urteil besagt, dass diese Form der Berechnung nur noch bis Ende März 2020 angewandt wird. Weitere Kommunen, die die Zweitwohnungssteuer nach der Grundsteuer von 1964 berechnen, müssen ihre Satzungen überprüfen. Im Oktober 2019 wurde im Bundestag einer Grundgesetzänderung mehrheitlich zugestimmt und das Paket zur Reform der Grundsteuer verabschiedet. Das Gesetz soll zum 01. Januar 2025 in Kraft treten.

     

    Quelle: BvR

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  • 22 Nov 2019
    Tipp: Steuerfallen bei Immobilienerbschaft umgehen:
    Tipp: Steuerfallen bei Immobilienerbschaft umgehen:

    Die Erbschaftssteuerreform von 2009 verfolgt das Ziel, dass Immobilienbesitzer ihr Familienhaus steuerfrei an den Lebenspartner oder die Kinder vererben dürfen. Da sich dies jedoch aufgrund strenger Voraussetzungen nicht immer realisieren lässt, beraten die Steuerexperten der Stiftung Warentest Immobilienbesitzer, wie sie Steuerfallen umgehen können. Vor allen Dingen raten die Experten Hausbesitzern und Eltern dazu, ihre Immobilie zu Lebzeiten auf ihre Kinder zu übertragen.

     

    In dem Ratgeber „Immobilien verschenken und vererben“ der Stiftung Warentest können sich Immobilienbesitzer über die Rechtslage im Bereich Erbschaftsimmobilien informieren und bekommen Handlungsempfehlungen, wie sie mit der Immobilie in puncto Erbschaft vorzeitig verfahren können. So können sich Eigentümer frühzeitig Gedanken darüber machen, ob sie beispielsweise ein Testament aufsetzen oder die Immobilie verschenken möchten. Regelt man den Nachlass frühzeitig, können nicht nur Steuern eingespart werden, sondern auch unnötige Erbschaftsstreite vermieden werden.

     

    Auch Fragen nach dem Wohnrecht in einem vererbten Haus oder hilfreiche Tipps, wie Eigentümer den Wert Ihrer Immobilie richtig ermitteln, werden in dem Ratgeber beantwortet. Das 176-seitige Buch ist im Oktober 2019 erschienen und kann auf der Internetseite der Stiftung Warentest zu einem Preis von 19,99 Euro käuflich erworben werden.

     

    Quelle: Stiftung Warentest

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  • 21 Nov 2019
    Studie: Trend zu Unternehmensbeteiligungen im Bereich Gewerbeimmobilien steigend :
    Studie: Trend zu Unternehmensbeteiligungen im Bereich Gewerbeimmobilien steigend :

    Der vierteljährlich erscheinenden Investmentmarktüberblick des Beratungs- und Investmentmanagementunternehmens JLL berichtet über aktuelle Entwicklungen im Bereich Gewerbeimmobilien in Deutschland. JLL zufolge war das dritte Quartal 2019 das stärkste aller Zeiten. Denn großvolumige Gewerbeimmobilien sind bei Anlegern mit hohen Liquiditätsreserven besonders beliebt. So verzeichnete JLL bis Ende September ein Transaktionsvolumen von 57,3 Mrd. Euro. Fünf der zehn größten Transaktionen des Jahres fanden von Juli bis September 2019 statt.

     

    Ein steigender Anteil der Immobilienverkäufe fällt dabei auf die sogenannten Beteiligungstransaktionen. Aufgrund des Mangels an großflächigen Gewerbeimmobilien in Deutschland bieten Unternehmensbeteiligungen Investoren eine gute Möglichkeit für den Erwerb von Immobilien. Diese erfüllen alle Kriterien an eine Immobilieninvestition und prognostizieren einen guten Umsatz bei entsprechender Verzinsung. Heiß begehrt sind vor allem großvolumige Büroflächen.

     

    Über die Hälfte aller Verkäufe konzentriert sich dabei auf die Top 7 Investmentzentren Deutschlands. Allen voran Berlin, wo sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt hat, Tendenz steigend. Auch in München und Köln ist der Umsatz um einige Prozentpunkte gestiegen. Auch für das letzte Quartal 2019 ist kein Abbruch der Dynamik auf dem Gewerbeimmobilienmarkt in Sicht. Laut JLL wäre ein Gesamttransaktionsvolumen für das Jahr 2019 in Höhe von 75 Mrd. Euro realistisch.

     

    Quelle: JLL

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  • 20 Nov 2019
    Bautipp: Ökologische Dämmstoffe für die Hausdämmung:
    Bautipp: Ökologische Dämmstoffe für die Hausdämmung:

    Ob bei Neubauten oder im Zuge einer Sanierung von Bestandsimmobilien, die richtige Dämmung des Hauses ist ein komplexes Thema. Denn neben den weitverbreiteten Dämmstoffen Styropor und Mineralwolle stehen auch eine Reihe von ökologischen Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen, wie beispielsweise Baumwolle oder Kork zur Auswahl. Doch Achtung – nicht jeder natürliche Dämmstoff ist tatsächlich umweltfreundlich.

     

    Die Forschungsgruppe Nachhaltiges Bauen an der HTWK Leipzig vergleicht die Ökobilanz gängiger natürlicher Dämmstoffe: Grundsätzlich gilt, dass Stopf-, Schütt- oder Einblasdämmungen energetisch günstiger sind als Dämmplatten. Zudem sorgen chemische Bindemittel für eine schlechte Ökobilanz von Dämmplatten. Baumwolle schneidet aufgrund seines extrem hohen Wasser-, Pestizid- und Düngerverbrauchs schlechter ab als Schafwolle. Auch eine Dämmung aus Kork und Kokos ist möglich, jedoch haben diese Dämmstoffe lange Transportwege und verursachen Kosten. Heimische Alternativen sind Hanf und Zellulose. Vor allem Holz hat so gute Dämmeigenschaften, dass meist keine weitere Dämmung notwendig ist, um das Haus warm zu halten.

     

    Ein Nachteil natürlicher Dämmstoffe ist der höhere Preis. Mineralwolle bietet eine kostengünstige und ökologisch sinnvolle Alternative, denn sie kann mit einem relativ geringen Energieaufwand hergestellt, zurückgebaut und wieder recycelt werden. Grundsätzlich gilt jedenfalls: Jede Dämmung ist ökologisch sinnvoll, da sich der Energieaufwand in der Herstellung schon nach kurzer Zeit durch den eingesparten Heizaufwand amortisiert.

     

    Quelle: Immowelt AG

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  • 19 Nov 2019
    Vorteile einer Infrarotheizung:
    Vorteile einer Infrarotheizung:

    Moderne Infrarotheizungen sind eine ideale Ergänzung zu klassischen Heizsystemen in abgelegenen, selten genutzten Räumen oder als Zusatzheizung zum Beispiel im Badezimmer. Eine Infrarotheizung wandelt elektrischen Strom in Wärmestrahlung um und erwärmt nicht die Luft, sondern die Objekte und Personen im Raum. Obwohl heizen mit Strom vergleichsmäßig teuer ist, bietet die viele Infrarotheizung Vorteile, welche Kosten einsparen und die Energieeffizienz steigern.

     

    Weitere Vorteile einer Infrarotheizung sind die einfache Installation sowie die geringen Anschaffungs- und Wartungskosten. Zudem sind die Heizkörper extrem platzsparend und optisch unauffällig. So lassen sie sich beispielsweise in einem Bild verstecken oder sind als Spiegelheizung im Bad erhältlich. Ein Wandspiegel mit Infrarottechnik strahlt zudem eine angenehme Wärme aus, die dem Sonnenlicht auf der Haut ähnelt. Ebenso beugt die Infrarotheizung Schimmelbildung vor, da Oberflächen viel schneller trocknen als bei klassischen Heizkörpern.

     

    Um Energie gezielt zu steuern und effizient einzusetzen, ist eine Infrarotheizung mit einem integrierten digitalem Thermostat zu empfehlen. Obwohl es Modelle mit Reichweiten von bis zu 10 Metern gibt, sollten die Heizkörper so aufgestellt werden, dass die zu erwärmenden Objekte nur wenige Meter voneinander entfernt sind. Ein Fachexperte gibt Auskunft darüber, wie die Heizleistung optimal auf die Raumgröße ausgeweitet werden kann.

     

    Quelle: Bauratgeber Deutschland

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  • 18 Nov 2019
    Tipp: Beantragung von Baukindergeld :
    Tipp: Beantragung von Baukindergeld :

    Um Familien beim Kauf oder beim Bau eines Eigenheims finanziell zu unterstützen, hat die Bundesregierung im September 2018 das Baukindergeld ins Leben gerufen. Die staatliche Förderung in Höhe von insgesamt 12.000 Euro pro Kind wird über zehn Jahre lang mit einem Beitrag von 1.200 Euro pro Jahr bezuschusst und muss nicht zurückerstattet werden. Voraussetzung für die Antragstellung ist, dass die Immobilie zwischen dem 01. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 gekauft oder gebaut wurde oder wird.

     

    Das Baukindergeld richtet sich an Familien und Alleinerziehende, in deren Haushalt mindestens ein minderjähriges Kind lebt, für welches bereits Kindergeld bezogen wird. Ebenso darf das jährliche Gesamteinkommen 90.000 Euro nicht übersteigen. Leben in dem Haushalt zwei oder mehrere Kinder, erhöht sich die Höchstgrenze des Haushaltseinkommens um 15.000 Euro für jedes weitere Kind. Ebenso wird für die Antragstellung vorausgesetzt, dass es sich um die einzige Immobilie der Familie handelt und diese in der Gesamtsumme unter der Fördersumme liegt.

     

    Laut Zahlen des Bundesministeriums ist das Baukindergeld sehr beliebt. Seit Beginn der Antragsfrist haben sich rund 135.000 Familien um eine Förderung beworben. Der Großteil der Antragsteller sind junge Familien mit einem Haushaltseinkommen von unter 40.000 Euro im Jahr. Der Immobilienverband Deutschland IVD verzeichnet das Baukindergeld als einen großen Erfolg. Deshalb fordert der IVD die Bundesregierung dazu auf, die Frist des Baukindergelds aufzuheben und weitere Fördermittel bereitzustellen.

     

    Quelle: IVD

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  • 15 Nov 2019
    Tipp: Heimarbeitsplatz einrichten:
    Tipp: Heimarbeitsplatz einrichten:

    Heutzutage arbeiten immer mehr Menschen von Zuhause. Wer sich ein Arbeitszimmer einrichten möchte oder muss, sollte allerdings einige Dinge beachten. Vor allem ist wichtig, dass das heimische Büro klar vom Privatbereich abgetrennt ist. Vorteilhaft ist, das Arbeitszimmer in einem separaten Raum einzurichten. Sollte dies nicht möglich sein, eignet sich beispielsweise ein Raumteiler dazu, den Arbeits- vom Privatbereich zu trennen.

     

    Die Wahl und die Position des Schreibtisches spielen in einem Arbeitszimmer eine wesentliche Rolle. Auch der Bürostuhl sollte gut ausgewählt sein. Achten Sie auf die richtige Beleuchtung, damit Sie effizient und gesund arbeiten können. So sollte der Schreibtisch ganz in der Nähe des Fensters stehen, denn schon einen Meter vom Fenster entfernt gehen fünfzig Prozent des Lichts verloren.

     

    Auch am Abend sollten Sie darauf achten, dass ihr Arbeitszimmer gut ausgeleuchtet ist. Empfehlenswert sind zwei Lichtquellen. Eine Lampe dient als Allgemeinbeleuchtung und bietet eine harmonische Grundbeleuchtung. Die andere Lampe sollte eine Arbeitsplatzleuchte sein und direktes Licht auf ihren Arbeitsplatz richten. Mit Setzkästen oder antiken Apotheker- oder Karteischränken sorgen Sie für ausreichend Stauraum. Pinnwände und kleine Büroaccessoires oder Wandbilder machen ihren Heimarbeitsplatz gemütlich und freundlich.

     

    Quelle: SoLebIch

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  • 14 Nov 2019
    Studie: Modulbauweise auf dem Vormarsch:
    Studie: Modulbauweise auf dem Vormarsch:

    Laut Berechnungen der Bauexperten der Unternehmensberatung McKinsey werden sich Wohnungsunternehmen in naher und ferner Zukunft beim Bau von Wohnhäusern verstärkt für die modulare Bauweise entscheiden. Denn das Bauen mit industriell vorgefertigten Teilen hat viele Vorteile. Es spart Baukosten und verkürzt die Bauzeit. Laut Prognosen soll die Modulbauweise in Europa und den USA bis 2030 ein Marktvolumen von 130 Milliarden Dollar erreichen.

     

    Vor allem die hohen und stetig steigenden Baukosten, sowie der Mangel an Wohnraum, fordern ein neues und zukunftsweisendes Konzept, mit dem in kürzerer Zeit mehr Wohnraum geschaffen werden kann und Mietkosten fallen. Laut Experten von McKinsey soll sich bei der modularen Bauweise die Bauzeit um 20 bis 50 Prozent verkürzen und es sollen Baukosteneinsparungen von bis zu 20 Prozent erreicht werden.

     

    Auch der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW und andere Immobilienunternehmen befürworten die modulare Bauweise von Wohnhäusern. In Kooperation mit dem Bund haben sie eine Rahmenvereinbarung verfasst, die die Anforderungen vom seriellen und modularen Bauen definiert. Zusammen mit der Bauindustrie und dem Bundesbauministerium sollen künftig qualitativ wertvolle, aber kostengünstigere Wohnungen gebaut werden.

     

    Quelle: GdW

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  • 13 Nov 2019
    Fußbodenheizung: Fliesen als Bodenbelag :
    Fußbodenheizung: Fliesen als Bodenbelag :

    Der Einbau einer Fußbodenheizung bringt viele Vorteile mit sich. Die Oberflächentemperatur von 23 bis 24 Grad verteilt sich gleichmäßig in den Räumlichkeiten, Heizkörper sind nicht mehr erforderlich und auch Heizkosten können eingespart werden, da Fußbodenheizungen eine kleinere Vorlauftemperatur haben. Dadurch können bis zu zwölf Prozent Energie eingespart werden. Auch in Kombination mit energieeffizienten Systemen, wie beispielsweise Solarkollektoren oder Wärmepumpen, können Heizkosten eingespart werden.

     

    Heutzutage sind knapp zwei Drittel der Neubauimmobilien mit Fußboden- bzw. Flächenheizungen ausgestattet. Wichtig bei der Wahl der Fußbodenheizung ist das Belagsmaterial. Laut Bundesverband keramische Fliesen (BKF) eignen sich Fliesen besonders gut, denn sie sind robust und ein effizienter Wärmeleiter. Diese Eigenschaften erfüllen auch Natursteinfliesen, die ebenfalls in verschieden Farben und Strukturen erhältlich sind.

     

    Da Fußbodenheizungen weniger Staub verwirbeln, erfreuen sie sich vor allen Dingen bei Allergikern großer Beliebtheit, denn Hausstaubmilben oder Schimmelpilze können sich nicht einnisten. Somit bieten Fußbodenheizungen ein gesundes Raumklima und sind eine umweltfreundliche sowie energieeffiziente Heizmethode.

     

    Quelle: Bauratgeber Deutschland/BKF

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  • 12 Nov 2019
    Photovoltaik-Ausbau und Solarenergie-Leistung sollen erhöht werden:
    Photovoltaik-Ausbau und Solarenergie-Leistung sollen erhöht werden:

    Die Bundesregierung hat den Entwurf zum Klimaschutzprogramm 2030 verabschiedet und den Photovoltaik-Ausbaus beschlossen. Demnach sollen 98 Gigawatt Photovoltaik-Leistung bis 2030 in Deutschland installiert werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) begrüßt die Pläne des Bundeskabinetts, fordert aber auch weiterhin weitere Nachbesserungen und eine schnelle Festlegung der Beschlüsse im Gesetz.

     

    Aktuell beträgt die installierte Solarenergie-Leistung 49 Gigawatt und würde nach Plänen der Bunderegierung einen Anstieg von 17 Prozent bedeuten. Gleichzeitig sollen die Möglichkeiten zur Verteilung des Solarstroms ausgebaut, sowie die Bedingungen für den Photovoltaik-Mieterstrom optimiert werden. Nach Meinung des Hauptgeschäftsführers von BSW-Solar, Carsten Körnig, sollte das Ziel sein, bereits bis Mitte der 2020er Jahre etwa 100 Gigawatt Photovoltaik-Leistung zu installieren, um die Klimaziele zu erreichen.

     

    Ebenso appelliert der Bundesverband Solarwirtschaft an die Bundesregierung, den 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung zu beseitigen. Auch im Wärmesektor sollten die Förderkonditionen für EE-Heizungen zügig verbessert und gesetzlich verbindliche Mindeststandards im Bereich Heizungssanierung verabschiedet werden. Mit der Nutzung der bewährten und preisgünstigen Klimaschutztechnik können Treibhausgasemissionen um ein Vielfaches minimiert werden.

     

    Quelle: BSW-Solar

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  • 11 Nov 2019
    Urteil: Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen :
    Urteil: Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen :

    Nach der Durchführung von Modernisierungsarbeiten eines Mehrfamilienhauses in Berlin, möchte die Vermieterin eine Mieterhöhung geltend machen. An der im Jahre 1929 erbauten Immobilie ließ die Vermieterin Dämmungsarbeiten an der Außenfassade sowie der obersten Geschossdecke durchführen, vergrößerte die Balkone um fünf Quadratmeter und veranlasste, dass ein stillgelegter Fahrstuhl wieder in Betrieb genommen wurde. Die Kosten für die Modernisierungsmaßnahmen sollten auf die Mieter umgelegt werden.

     

    Einer der Mieter klagte gegen die Mieterhöhung und bezog sich auf die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgeschriebene Härtefallregelung (§ 559 Abs. 4), denn der allein lebende Bezieher von Arbeitslosengeld II kann sich die Miete finanziell nicht leisen (AZ VIII ZR 21/19). Bisher bezahlte er für seine knapp 86 Quadratmeter große Wohnung, in der er bereits seit seinem fünften Lebensjahr wohnt, eine monatliche Kaltmiete von 574,34 Euro zzgl. 90 Euro Heizkostenzuschuss. Diese soll nach den Modernisierungsmaßnahmen um 240 Euro monatlich erhöht werden. Die Höhe des Arbeitslosengeldes des Mieters liegt zu dem Zeitpunkt bei 463,10 Euro.

     

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in diesem Fall die Annahme eines Härtefalls gebilligt und berücksichtigt ebenfalls die Verwurzelung des Mieters, wonach er nicht in eine ihm von Amtswegen zustehende kleinere Wohnung ziehen muss. Das Landgericht Berlin muss allerdings noch prüfen, ob der Mieter sich auch nach § 559 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 und 2 BGB auf die Härtefallregelung beziehen kann. Demnach soll geprüft werden, ob sich das Mehrfamilienhaus mit den Modernisierungsmaßnahmen nur in einen „allgemein üblichen Zustand“ versetzt wurde oder ob die Vermieterin zur Modernisierung der Immobilie gezwungen war.

     

    Quelle: BGH

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  • 08 Nov 2019
    Die Vorteile eines Mehrgenerationenhauses:
    Die Vorteile eines Mehrgenerationenhauses:

    Ein Mehrgenerationenhaus zeichnet sich dadurch aus, dass mehre Generationen einer Familie gemeinsam unter einem Dach wohnen, aber jeder seine eigene abgeschlossene Wohnung hat. Meistens handelt es sich bei der Immobilie um ein Zweifamilienhaus, das so konzipiert ist, dass zwei Generationen gemeinsam, aber dennoch privat zusammen leben können. Ob einige Wohnbereiche zur gemeinsamen Nutzung ausgebaut werden oder die Wohneinheiten komplett voneinander getrennt sind, kann individuell entschieden werden.

     

    Heutzutage kann ein Mehrgenerationenhaus sowohl als Massivhaus als auch als Fertighaus gebaut werden. Die Vorteile eines Fertighauses sind die verhältnismäßig schnelle Fertigstellung sowie die meist günstigere und besser kalkulierbare Bauweise. Auch wenn die Qualität von Fertighäusern nicht die Qualität von einem Massivbau erreicht, hat sie sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Allerdings ist der Wiederverkaufswert eines Mehrgenerationen-Fertighauses immer geringer als der eines Massivhausbaus.

     

    Lebt man in zwei Generationen zusammen, teilt man sich die Bau- und Reparaturkosten sowie die Kosten für das Grundstück. Der soziale und gemeinschaftliche Gedanke hinter einem Mehrgenerationenhaus hat auch viele Vorteile. So können beispielsweise die Eltern auf die Enkelkinder aufpassen und im Alter von ihren Familienangehörigen betreut oder gepflegt werden. Unabhängig von dem emotionalen Wert, spart man bei dieser Wohnform zudem Kosten für ein Pflegeheim oder eine Kinderbetreuung.

     

    Quelle: Bauratgeber Deutschland

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  • 07 Nov 2019
    Studie: Studentisches Wohnen wird immer teurer:
    Studie: Studentisches Wohnen wird immer teurer:

    Der Studentenwohnreport 2019 vom Finanzbetrieb MLP in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft untersucht die Wohnraumsituation und die Mietpreise im Bereich Studentisches Wohnen in 30 deutschen Universitätsstädten. Die Ergebnisse der Studie weisen nicht nur einen großen Wohnraummangel von Studentenwohnungen auf, sondern auch einen schnelleren Anstieg von Mietpreisen im Vergleich zum Gesamtmarkt. Noch nie waren die Mietpreise für Studentenwohnungen so hoch wie aktuell.

     

    Während sich jedes Jahr immer mehr Studenten akkreditieren, stagniert die Anzahl der Wohnheimplätze und des Nettoeinkommens der Studenten. Durchschnittlich 900 Euro verdient ein Student für seinen Lebensunterhalt, während er beispielsweise in München für seine Studentenwohnung knapp 720 Euro Miete zahlen muss. Die Studie zeigt, dass die Mietpreise für eine 1995 erbaute Musterwohnung von etwa 30 Quadratmetern mit normaler Ausstattung innerhalb eines Jahres um 4,6 Prozent gestiegen sind. Im Gesamtdurchschnitt aller deutschen Städte zahlen Studenten 403 Euro für eine Studentenwohnung.

     

    Einer der Gründe für die hohen Mietpreise liegt darin, dass nicht nur Studenten auf der Suche nach zentral gelegenen und kleinen Wohnungen sind, sondern auch Pendler, Senioren und Erwerbstätige. Auch die Preise für WG-Zimmer steigen kontinuierlich an. So reicht der im Wintersemester 2019/2020 erhöhte Bafög-Wohnungszuschlag auf den Höchstsatz von 325 Euro im Monat auch nicht aus, um das Studentenleben bestreiten zu können. In zwei Dritteln der untersuchten Städte kann von dem Bafög-Satz noch nicht einmal die Miete einer durchschnittlichen Wohnung bezahlt werden.

     

    Quelle: MLP

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  • 06 Nov 2019
    Tipp: Worauf Sie bei einem Hausanbau achten müssen:
    Tipp: Worauf Sie bei einem Hausanbau achten müssen:

    Wer die Wohnfläche seines Hauses erweitern möchte, muss sich zunächst über die rechtlichen Bestimmungen bei den zuständigen Baubehörden erkundigen. Denn sowohl kleine Baumaßnahmen als auch ein großer Umbau haben stets Auswirkungen auf die Bausubstanz und Statik des Hauses. Oftmals muss die vorhandene Substanz mit der neuen Bausubstanz abgestimmt werden. Um Bauschäden, wie Risse oder Fugenbildungen zu vermeiden, sollte ein Architekt oder Fachmann zurate gezogen werden. Zudem kennt sich ein Architekt mit den Regelungen und den Bebauungsplänen der zuständigen Behörde aus.

     

    Der Anbau in einem Reihenhaus oder einer Doppelhaushälfte weist weitaus weniger Möglichkeiten auf, als bei einem freistehenden Einfamilienhaus. Dennoch kann mit dem Anbau eines Erkers oder eines Wintergartens zusätzliche Fläche geschaffen werden, die die vorhandenen Räumlichkeiten vergrößert. In einem eigenständigen Gebäude können beispielsweise Wände entfernt und Räume zusammengeführt werden. Eine angebaute Einliegerwohnung kann vermietet oder als Büro genutzt werden und getrennte Zugänge zu der Haupt- und Anbauwohnung bieten die gewünschte Privatsphäre.

     

    Bei den Baumaßnahmen eines Anbaus muss vor allen Dingen die Statik stimmen. Für den Übergang des Alt- und Neubaus müssen Wärmebrücken sorgfältig eingebaut werden, damit langfristig keine Bauschäden entstehen und kein Wärmeverlust stattfindet. Zu empfehlen ist außerdem, während des Anbaus auch den Altbau energetisch zu sanieren und das Dach und die Außenwände zu dämmen oder alte Fenster auszutauschen. Auch ein veraltetes Heizsystem sollte modernisiert oder ausgetauscht werden.

     

    Quelle: Bau Welt

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